Jarno Trulli glaubt, dass ihm die neuen Regeln besonders liegen werden

Formel 1 2009

— 18.02.2009

Trulli über Slicks, Medaillen und Traditionsstrecken

Jarno Trulli glaubt, dass er vom Comeback der Slicks profitieren könnte - Medaillensystem würde an seiner Einstellung nichts ändern

Neben Rubens Barrichello und Giancarlo Fisichella ist Jarno Trulli der einzige Pilot im 2009er-Starterfeld, der schon 1997 mit von der Partie war, als zum bisher letzten Mal eine Formel-1-Saison auf Slicks bestritten wurde. Dementsprechend freut sich der Routinier auf das Comeback der rillenlosen Reifen.

"Ich glaube, die Regeländerung könnte für mich ein guter Schritt sein", sagte er gegenüber 'Planet-F1.com'. "Mit den Rillen hatten wir ständig Graining, was für einen Rennreifen eigentlich nicht natürlich ist. Durch die neuen Aerodynamikregeln geht natürlich viel Anpressdruck verloren, was es schwierig macht, bei kühlen Bedingungen Temperatur in die Reifen zu bekommen, aber mit den Slicks sollte das etwas besser sein als mit Rillenreifen. Ich freue mich jedenfalls schon darauf."

Dem von Bernie Ecclestone vorgeschlagenen Medaillensystem, das den Fahrer mit den meisten Siegen statt den mit den meisten Punkten zum Weltmeister machen würde, steht der Toyota-Pilot kritisch gegenüber: "Ich gebe sowieso immer mein Bestes; daran würde ein neues Wertungssystem nichts ändern", winkte Trulli ab. "Ich glaube, dass am Ende der beste Fahrer Weltmeister wird - und das ist doch das Wichtigste."

Außerdem teilte er seine Meinung zur Streichung vieler Traditionsstrecken in Europa mit: "Traditionsstrecken wie Spa und Monaco sind mir am liebsten; dort bin ich auch immer am erfolgreichsten gewesen. Es gibt einen Unterschied zwischen den alten und den modernen Strecken, aber man muss akzeptieren, dass sich die Zeiten ändern. Es ist immer schade, Strecken zu verlieren, aber das gehört zum Geschäft."

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