Die Zukunft des bisherigen Honda-Werksteams soll sich bald entscheiden

Formel 1 2009

— 23.02.2009

Teamverkauf: Die Sorgen von Honda

Wenige Wochen vor dem Start in die neue Formel-1-Saison wird immer noch um die Zukunft des Honda-Rennstalls gerungen - Skepsis in Japan

Im andauernden Überlebenskampf des bisherigen Honda-Werksteams zeichnen sich zurzeit drei Varianten ab: zwei Szenarien könnten ein Happy End darstellen, die dritte Möglichkeit wäre die endgültige Schließung des Werks in Brackley und der Verlust von rund 700 Formel-1-Arbeitsplätzen. Nach wie vor buhlt die britische Virgin-Gruppe um den Rennstall. Konzern-Chef Richard Branson will das Ruder übernehmen, knüpft sein Engagement allerdings an Forderungen, die auf die Schnelle sicherlich nicht erfüllt werden können.

Im Hintergrund arbeiten Geschäftsführer Nick Fry und Teamchef Ross Brawn auch immer noch an der eigenen Übernahme des bisherigen japanischen Werksteams. Angeblich soll spätestens morgen eine Entscheidung fallen, ob eine solche Management-Übernahme zustande kommen kann. Die Signale aus Japan sind allerdings alles andere als positiv.

"Es gibt einige Angebote für das Team, aber es war bislang kein seriöser Kaufinteressent dabei", sagte Honda-Chef Takeo Fukui, und ließ somit die Hoffnungen auf eine Rettung des Teams deutlich schrumpfen. "Der Verkaufsprozess ist aus unserer Sicht sehr schwierig." Honda bietet das gesamte Team für einen Kaufpreis in Höhe von einem britischen Pfund (rund 1,13 Euro) an. Allerdings müssen die künftigen Besitzer eine Garantie für den zukünftigen Rennbetrieb und die Sicherheit aller Arbeitsplätze abgeben.

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