Bildhübsch, aber von der Formel 1 noch weit entfernt: Danica Patrick

Formel 1 2009

— 21.02.2009

Patrick relativiert Gerüchte um USF1-Interesse

Eine Frau in der Formel 1 wäre eine charmante Idee, doch bisher haben keine Gespräche zwischen Danica Patrick und USF1 stattgefunden

Als diese Woche USF1-Teamchef Ken Anderson von einem Journalisten auf die Möglichkeit angesprochen wurde, Danica Patrick unter Vertrag zu nehmen, bescheinigte er dieser Variante durchaus einen gewissen Charme. Prompt ging die Story um die Welt - und man konnte den Eindruck gewinnen, es sei längst alles beschlossene Sache.

Dem ist freilich nicht so, denn USF1 gibt zwar in einer geheimen Teambroschüre, die 'Motorsport-Total.com' schon seit November vorliegt, an, dass man mittelfristig einen amerikanischen Fahrer an Bord holen möchte, doch Anderson und sein Partner Peter Windsor denken diesbezüglich eher an ein Nachwuchstalent und nicht an einen etablierten IndyCar-Star wie Patrick. Dementsprechend hat es auch noch keinerlei Kontaktaufnahme gegeben.

Patrick selbst amüsiert sich ebenfalls darüber, welche Eigendynamik die Gerüchte entwickelt haben: "So etwas beginnt normalerweise mit einem Anruf, aber ich habe noch nichts von diesen Leuten gehört", relativiert das 26-jährige Racing-Model. "Es ist schon witzig, wie diese Dinge ins Rollen kommen. Ich bin in der IndyCar-Serie und in Nordamerika sehr glücklich."

Fakt ist, dass der US-Publikumsliebling bereits im vergangenen Jahr für Honda hätte testen sollen, doch wegen des Rückzugs des japanischen Herstellers aus der Formel 1 kam die Aktion nie zustande. Ansonsten zeigen keine Teams ernsthaftes Interesse an einem öffentlichkeitswirksamen Test.

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