Ron Dennis sieht in den neuen Vorschlägen große Vorteile für kleine Teams

Formel 1 2009

— 09.03.2009

Dennis und die Devise in der Krise

Ron Dennis lobt die Sparvorschläge der Teamvereinigung FOTA und sieht die Chancen für kleine Rennställe: "Ein Motor für fünf Prozent des Herstellerpreises"

Ron Dennis hat sich seit Monatsbeginn auf seine neue Aufgabe als Chef der McLaren Group zurückgezogen, dennoch verfolgt der langjährige Teamchef das Formel-1-Geschehen aus nächster Nähe. Die jüngsten Vorschläge der Teamvereinigung FOTA sieht der Brite als wichtigen Schritt in die Zukunft. "Das aktuelle Wirtschaftsklima bietet gute Chancen, die Effizienz in der Formel 1 zu verbessern und gleichzeitig das Spektakel zu erhöhen", sagte Dennis gegenüber '422race.com'.

"Wir wollen eine größere und bessere Formel 1", stellte der bisherige McLaren-Mercedes-Teamchef klar. Er nutzte die Chance erneut, um die Arbeit der FOTA zu loben. "Wenn man sich die neuesten Vorschläge mal anschaut, dann muss man verstehen, dass über 100 Fachleute aus verschiedensten Gebieten daran mitgewirkt haben. Alle Schritte und Vorschläge mussten mit allen Teams abgestimmt werden. Da waren manchmal radikale Kompromisse nötig."

Das neueste Sparpaket biete vor allem den kleineren Rennställen große Chancen: "Wir haben gesehen, dass die größten Kostenfaktoren in kleinen Teams der Motor und das Getriebe sind. Jetzt können sie diese Teile für fünf Prozent des Herstellerpreises bekommen. Das ist doch unvorstellbar. So etwas schlägt sich direkt in den Budgets der Teams nieder. Die geben dadurch hunderte Millionen Euro weniger aus und haben trotzdem den gleichen Motor und das gleiche Getriebe wie ein Hersteller. Das ist ein radikales Beispiel. Aber es gibt auch weitere Beispiele, wo die privaten Teams profitieren."

Fotoquelle: xpb.cc

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