Bernie Ecclestone hat seine Idee mit dem Medaillensystem zumTeil durchgesetzt

Formel 1 2009

— 18.03.2009

Ecclestone freut sich über FIA-Entschluss

Bernie Ecclestones Medaillenidee wurde vom FIA-Weltrat zumindest zum Teil beschlossen - Kommen jetzt mehr Überholmanöver?

Als Bernie Ecclestone im November 2008 den Vorschlag machte, das Wertungssystem in der Formel 1 zu revolutionieren und statt des bisherigen Punktesystems eine Medaillenwertung einzuführen, schien er mit seiner Idee recht allein dazustehen. Der Vorschlag wurde teils belächelt, teils in der Luft zerrissen, teils fand er Anhänger. Zunächst sah es jedoch so aus, als ob Ecclestones Plan spätestens bei der FIA scheitert.

Denn die oberste Sportbehörde schien zunächst nicht viel von einem solchen System zu halten. Im November galt als klar, dass der FIA-Weltrat den Plänen eine Absage erteilt. Doch nun ist es ganz anders gekommen. Zwar hat der FIA-Weltrat das Medaillensystem als solches abgelehnt. Aber dem wichtigsten Punkt von Ecclestones Vorschlag hat er überraschend zugestimmt: Der Fahrer mit den meisten Siegen (also nach Ecclestones Idee Goldmedaillen) wird Weltmeister.

Entsprechend erfreut äußerte sich der Formel-1-Zampano nach der Weltratssitzung. Er hofft, dass es in der Formel 1 nun noch mehr Überholmanöver und Zweikämpfe an der Spitze gibt. Denn auf Sicherheit gefahrene zweite Plätze reichen nun nicht mehr, wenn man den Titel holen will. "Im Weltrat herrschte dafür große Zustimmung. Aber in allen anderen Wertungen bleibt es beim bisherigen Punktesystem", so Ecclestone.

"Wenn du führst und ich bin Zweiter, würde ich nicht riskieren, von der Strecke zu fliegen oder irgendetwas Dummes zu machen, um zwei Punkte mehr zu bekommen", fuhr er fort. "Wenn ich einen Sieg brauche um Weltmeister zu werden, dann werde ich überholen. Es kann einfach nicht angehen, dass jemand Weltmeister wird, ohne ein Rennen zu gewinnen."

Fotoquelle: xpb.cc

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