Miki Lauda hätte mit der Einführung von KERS noch zwei Jahre gewartet

Formel 1 2009

— 18.03.2009

KERS-Einführung: Lauda fehlt die Logik

Die Formel 1 muss sparen und KERS ist teuer: Deshalb versteht Niki Lauda nicht, warum man die Einführung nicht um zwei Jaher verschoben hat

In Sachen KERS-Einführung schüttelt Niki Lauda den Kopf. Bis zu 40 Millionen Euro haben die Teams investiert, um das neue Energierückgewinnungssystem zu entwickeln. Doch nicht alle sind sich sicher, ob sie es schon beim ersten Rennen in Melbourne einsetzen werden. Manche Teams haben dem schon eine Absage erteilt. Dem früheren Weltmeister Lauda ging die Einführung von KERS ohnehin zu schnell.

KERS sei "durchgeboxt" worden, sagte der Österreicher der 'APA'. Laut Lauda "entbehrt es jeder Logik", dass in Zeiten, in der die Formel 1 sparen muss, "dieses sündteure System" entwickelt wird. Lauda ist allerdings kein KERS-Gegner. Er hält das System durchaus für sinnvoll, hätte die Einführung aber um zwei Jahre verschoben. Schon 2011 soll es eine weitere Ausbaustufe geben, und "auch die Weiterentwicklung kostet Geld", gab er zu bedenken.

Die Formel 1 habe derzeit das Problem, "dass ihr hinten und vorne das Geld ausgeht", erklärte Lauda. Doch er macht sich keine Sorgen, dass die Boxentore irgendwann ganz geschlossen werden. Die Formel 1 habe es immer gegeben und es werde sie immer geben, sagte er. Man habe bereits richtig auf den Sponsorenrückgang reagiert und die Kosten gesenkt. "Das war absolut richtig und notwendig". Und er ist sich sicher, dass die Rennen "spannend wie bisher bleiben", wenn die Teams weniger Geld ausgeben.

Fotoquelle: xpb.cc

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