Christian Danner sieht Ferrari und Red Bull in diesem Jahr ganz weit vorne

Formel 1 2009

— 20.03.2009

Danner sieht Ferrari und Red Bull vorne

Ex-Formel-1-Pilot Christian Danner schätzt die Hackordnung vor dem Saisonstart ein: Ferrari vorn, McLaren-Mercedes in der Mitte, Force India hinten

Für Ex-Formel-1-Pilot Christian Danner steht fest: Ferrari wird auch 2009 der Topfavorit auf den Titel sein. Der heutige Fernseh-Co-Kommentator erklärte auf 'rtl.de': "Zwei Top-Piloten, gute Testfahrten, sehr etabliert, sehr sicher, über die Distanz immer gut. Ganz klar, sie sind Top-Favorit." Aber die Italiener könnten harte Konkurrenz bekommen - und zwar von einem deutschen Piloten: Sebastian Vettel. "Es gibt bei Red Bull in dieser Saison zwei entscheidende Männer - Adrian Newey und Sebastian Vettel", beschrieb Danner.

"Adrian Newey ist ein genialer Chefingenieur, wenn es um neue Regeln - und damit neue Autos - geht. Das allein bringt das Team weit nach vorn. Einen Extra-Bonus gibt es für Sebastian Vettel. Mit dem Shooting-Star im Cockpit kann Red Bull in dieser Saison sogar um den Titel fahren", lobte der 47-fache Grand-Prix-Teilnehmer. Das Brawn-Team und die bei Testfahrten fast genauso starken Toyota reihte Danner in die zweite Kategorie ein.

McLaren-Mercedes käme maximal für einen Platz im Mittelfeld in Frage, so der Fernsehexperte, "denn die haben in den Testfahrten eigentlich versagt. Lewis Hamilton war Langsamster und man hängt hinterher, was die Entwicklung angeht. Kovalainen kommt auch nicht ganz mit Hamilton mit." Auch das BMW Sauber F1 Team könne den erhofften Sprung an die Spitze nicht schaffen, prophezeite Danner: "BMW war in der Entwicklung etwas KERS-lastig."

"Man hat sehr viel Zeit und sehr viel Geld in Richtung KERS investiert, deswegen glaube ich, hat man vielleicht in anderen Gebieten die Entwicklung etwas vernachlässigt. Beide Fahrer sind sehr gut, aber nicht in einer Liga mit Hamilton oder mit Alonso", analysierte der 50-Jährige. "Renault ist mit einem Toppiloten sehr gut aufgestellt: Fernando Alonso. Man hat aber leider auch einen langsamen Fahrer im Team, denn Nelson Piquet jr. war wirklich nicht schnell diesen Winter."

Williams werde sich ebenso im unteren Mittelfeld einreihen wie Toro Rosso. Die kleine italienische B-Mannschaft von Red Bull habe zwar ein gutes Auto, aber an den Piloten hapere es. "Diesmal hat man keinen Sebastian Vettel, das ist sicher bitter", so Danner. "Man hat ein gutes Auto, aber man hat zwei Piloten, wo der eine völlig unerfahren ist und der andere war klar langsamer als Vettel." Force India bleibt aus Sicht des Müncheners am ende des Feldes.

Fotoquelle: xpb.cc

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