Norbert Haug sieht keinen Anlass für Streit mit Max Mosley und der FIA

Formel 1 2009

— 21.03.2009

Haug: "Es geht nicht um Macht"

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug will von einem Machtkampf zwischen der Teamvereinigung FOTA und der FIA nichts wissen: Es geht nur um das Produkt

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug will den aktuellen Streit zwischen der Teamvereinigung FOTA und der Motorsportbehörde FIA nicht als Machtkampf verstanden wissen. "Der FOTA - allen Teams also, die in der Formel 1 antreten - geht es nicht um Macht, sondern um das beste Produkt für das Formel-1-Publikum auf der ganzen Welt", erklärte Haug der Agentur 'dpa'.

Seit der Sitzung des FIA-Weltrates am vergangenen Dienstag zeichnet sich allerdings eine anhaltende Auseinandersetzung ab. Die FOTA war gegen die Neuregelung des Wertungssystems Sturm gelaufen - mit Erfolg. Die FIA musste die Umsetzung der Pläne auf 2010 verschieben, da man offenbar das eigene Regelwerk missachtet hatte. Außerdem hatte der Weltrat die Vorschläge der Teams reihenweise abgelehnt.

FIA-Chef Max Mosley nutzte zuletzt jede kleine Chance, einen Keil in die Reihen der Teamvereinigung zu treiben. "Wir haben viel mit Force India und Williams gesprochen, die beide sehr kooperativ waren", sagte der Brite bezüglich der umstrittenen Beschlüsse über eine Budgetobergrenze ab 2010. Auch den anhaltenden Streit um die Diffusoren von Toyota, Williams und Brawn scheint Mosley für seine Zwecke zu nutzen. Er setzt vermutlich darauf, dass die Teams untereinander in Streit geraten und so die starke FOTA-Front bricht.

Fotoquelle: xpb.cc

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