Pat Symonds erkennt im neuen Renault R29 viel Potenzial: Siege möglich?

Formel 1 2009

— 23.03.2009

Renault: Siege und Titel als Ziel

Renault-Chefingenieur Pat Symonds geht optimistisch in die neue Saison: "Wir haben ein Auto, welches für Siege gut sein sollte"

Renault hat bei den Wintertestfahrten nicht immer überzeugt. Beim Start der Probefahrten mit dem neuen R29 in Portimão war der Neuwagen nicht nur recht langsam, sondern auch wenig standfest. Innerhalb kürzester Zeit konnte sich das französische Werksteam jedoch deutlich steigern. Vor allem Fernando Alonso wusste bei den letzten Testfahrten vor dem Saisonstart zu überzeugen, auch Nelson Piquet steigerte sich Schritt für Schritt.

"Wir haben uns so gut wie möglich vorbereitet", sagte Renault-Chefingenieur Pat Symonds in der spanischen Sportzeitung 'AS'. Man habe allerdings im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Kilometer abspulen können. "Es gab wirklich düstere Zeiten bei den Testfahrten, aber als der neue Wagen dann mal endlich anständig lief, war es richtig gut. Ich habe keinerlei Sorgen."

"Beim ersten Test in Portugal war der R29 einfach schwierig zu fahren", beschrieb der Techniker. "Das lag vor allem an der neuen Aerodynamik. Als wir dann aber einige Änderungen vorgenommen hatten, die eindeutig in die richtige Richtung gingen, fühlten sich Fernando und Nelson viel wohler und der Wagen verhält sich nun nach ihrem Geschmack."

Das Ziel für den Start in die neue Formel-1-Saison sei klar, so Symonds: "Man geht jede Saison mit dem gleichen Ziel an: Rennen gewinnen und den Titel holen. Es wäre falsch, sich andere Ziele zu setzen. Natürlich müssen wir auch realistisch bleiben und vielleicht mit moderaten Erwartungen nach Melbourne fliegen. Wir haben aber ein Auto, welches in den Händen unserer Piloten für Siege gut sein sollte. Ich bin zuversichtlich, dass wir einen guten Start in die Saison erwischen werden."

Renault wird als eines der wenigen Teams sofort zum Auftakt mit KERS an den Start gehen. "Wir waren anfangs auch etwas skeptisch bezüglich der Möglichkeit, KERS in solch kurzer Zeit ins Auto zu bringen. Aber unser System arbeitet prächtig", freute sich Symonds. Neben Renault hat Ferrari ebenfalls bestätigt, die neue Hybridtechnik schon in Melbourne nutzen zu wollen. Beim BMW Sauber F1 Team deutet auch viel auf den Einsatz von KERS hin, doch eine offizielle Bestätigung blieb bisher aus.

Fotoquelle: xpb.cc

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