Seit einigen Wochen geschieden: Die Ecclestones gehen getrennte Wege

Formel 1 2009

— 24.03.2009

Slavica und Mosley: Was Ecclestone am meisten bereut

Bernie Ecclestone glaubt, dass seine Ehe zu retten gewesen wäre, und bedauert, dass er Max Mosley im Vorjahr in den Rücken gefallen ist

Mit einem Vermögen von rund 2,5 Milliarden Euro gehört Bernie Ecclestone zu den reichsten Menschen dieses Planeten. Allerdings könnte dieses Vermögen schon bald dezimiert werden, denn nach der Scheidung von seiner Ehefrau Slavica, ein um 28 Jahre jüngeres Model aus Kroatien, wird dem Formel-1-Promoter wohl kaum alles selbst bleiben.

Die Anhörung vor dem Scheidungsrichter dauerte - typisch Ecclestone - gerade mal 58 Sekunden (!), weil er Slavica sofort in allen Punkten zustimmte und ihr auch das Geld zugestehen will, dass sie haben möchte. Ihm selbst scheint das gar nicht so wichtig zu sein: "Ich hoffe nur, dass sie vernünftig genug ist, um zu wissen, dass ich ein paar Scheinchen brauche, um den Lebensstil zu führen, an den ich mich gewöhnt habe."

Zu viel gearbeitet

Gleichzeitig ist der 78-Jährige davon überzeugt, dass seine Ehe zu retten gewesen wäre, wenn er beruflich einen Gang zurückgeschaltet hätte: "Ich habe das schon vor Jahren versprochen, aber es gab immer wieder Änderungen und Änderungen, sodass ich nicht einfach abhauen konnte. Wenn ich es getan hätte, wenn ich vor zwei Jahren einen Gang zurückgeschaltet hätte, dann wären wir jetzt vielleicht noch verheiratet."

Slavica sei "ein guter Fang", so Ecclestone, der keinen Hehl daraus macht, dass er seine Ex-Ehefrau zurückgewinnen möchte. Doch Streitthema war zuletzt nicht nur die viele Arbeit, sondern paradoxerweise auch Max Mosley: Ecclestone hat seinen alten Freund vor einem Jahr gnadenlos im Stich gelassen und öffentlich zum Rücktritt aufgefordert, als dessen private Eskapaden über ein Boulevardblatt den Weg in die Medien fanden.

Slavicas Geburtstagsparty

Slavica wollte Mosley daraufhin demonstrativ zu ihrem 50. Geburtstag in Monaco einladen, doch Ecclestone erlaubte ihr dies nicht. "Da war sie wahnsinnig sauer", erinnert sich der Formel-1-Promoter. "Sie wollte Max auf dem Boot in der Öffentlichkeit einen Kuss geben." Dass er den FIA-Präsidenten damals dermaßen im Stich gelassen hat, bezeichnet Ecclestone heute als seinen größten menschlichen Fehler.

"Es tut mir leid, wie ich Max behandelt habe. Ich schäme mich dafür", gibt er offen und ehrlich zu. "Wir haben gemeinsam eine Menge erlebt, eine Menge. Ein Freund ist jemand, der dir hilft, wenn du in der Scheiße steckst. Max hätte das für mich getan, daher bin ich so sauer auf mich selbst. Aber ich habe auf andere Leute gehört, die mir alle eines gesagt haben: Er muss gehen!" Übrigens: Ecclestone ist sich sicher, dass Mosley noch einmal zur FIA-Präsidentschaftswahl antreten wird...

Fotoquelle: xpb.cc

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