Jarno Trulli fühlt sich im Auto noch nicht ganz wohl

Formel 1 2009

— 27.03.2009

Starker Auftakt für Toyota in Melbourne

Die beiden Toyota-Piloten Jarno Trulli und Timo Glock landeten im 2. Freien Training zum Großen Preis von Australien auf den Plätzen drei und sechs

Für das Toyota-Team begann die Formel-1-Saison 2009 am Freitag in Melbourne viel versprechend. Jarno Trulli hatte auf Platz drei liegen nach den zweiten 90 Trainingsminuten 0,297 Sekunden Rückstand auf Nico Rosberg im Williams, Teamkollege Timo Glock fehlten 0,390 Sekunden. Der Rennfahrer aus Wersau belegte Platz sechs.

"Dies war ein harter Tag, den wir spulten ziemlich viele Runden ab und hatten eine Menge Arbeit zu erledigen", so Trulli. "Generell haben wir wirklich hart gearbeitet, um die Reifen zu verstehen und das richtige Setup zu finden, was nicht einfach ist. Ich bin mit der Balance noch nicht komplett zufrieden, selbst wenn man sich die Zeiten anschaut, und es für uns ziemlich gut aussieht, ist das Auto nicht komplett komfortabel zu fahren."

Trulli: "Dafür lebe ich!"

"Nun müssen wir daran arbeiten, das Setup und die Balance für den morgigen Tag zu verbessern, wenn dies am wichtigsten ist. Unabhängig davon muss ich sagen, dass es großartig ist, wieder zu einem Großen Preis zurückzukehren, denn ich liebe es, mit der entsprechenden Atmosphäre und der Aufregung eines Rennwochenendes hinter dem Lenkrad zu sitzen. Dafür lebe ich."

"Schlussendlich bin ich mit unserem Tag zufrieden, aber ich muss sagen, dass die erste Einheit für mich besser lief als die zweite", so Glock. "In der ersten Einheit hatte ich ein gutes Gefühl für das Auto und es lief rund, aber später hatte ich plötzlich ein paar Probleme mit dem Auto, das ein wenig nervös war. Es fühlte sich auf den Longruns nicht mehr so stabil an."

"Das Verhalten des Autos scheint sich während den Einheiten etwas verändert zu haben, wir müssen uns aus diesem Grund die Daten anschauen, um zu verstehen, warum dies passiert ist. Wir haben also noch etwas Arbeit zu erledigen, aber dies ist ja der Sinn des Trainings, und wir werden vor dem morgigen Qualifying hart am Setup des Autos feilen."

"Dies war für uns ein ordentlicher Tag", so Chefingenieur Dieter Gass. "Die Veränderung der Strecke war im Vergleich zu den Jahren zuvor anders, aber dies hat womöglich etwas mit dem späteren Beginn des Trainings zu tun. Wie üblich war es zu Beginn staubig, dies beeinflusste die Haftung. In der zweiten Einheit schien die Strecke zu einem gewissen Zeitpunkt nachzulassen."

"Das größte Problem, das wir uns anschauen müssen, betrifft die Reifen, denn deren Verhalten ist nicht so, wie wir dies erwartet hatten. Aber abgesehen davon war es ein ziemlich reibungsloser Tag, den wir mit beiden Autos hatten."

"Wir hatten keine größeren Probleme, konnten aus diesem Grund ziemlich viele Runden abspulen und unser komplettes Programm durchziehen, das die Untersuchung des Setups und der Reifen beinhaltete."

"Es ist erst Freitag, es ist aus diesem Grund nicht einfach, die relative Leistung zu beurteilen. Wir schauen aber ziemlich konkurrenzfähig aus, müssen uns jedoch darauf konzentrieren, vor dem Rennen unsere Leistung auf Longruns zu verbessern."

Fotoquelle: xpb.cc

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