Adrian Sutil hatte sich schon gedacht, dass in Q3 wieder das Aus kommen würde

Formel 1 2009

— 28.03.2009

Das Wunder für Force India blieb aus

Alles wie gehabt: Adrian Sutil und Giancarlo Fisichella stehen am hinteren Ende der Startaufstellung, die Abstände aber wurden knapper

In drei Freien Trainings gehörten die Autos von Force India durchaus zu den Überraschungen. Die Hoffnungen, im Qualifying die erste Runde unbeschadet zu überstehen - wenigstens mit einem Auto - erhielten neue Nahrung. Doch dann kam es so wie aus dem Vorjahr gewohnt: Giancarlo Fisichella und Adrian Sutil landeten auf den Rängen 18 und 19. Doch: Der Abstand auf den Q2-Einzug betrug nur etwas mehr als zwei Zehntelsekunden.

"Ich habe das eigentlich schon kommen sehen. Natürlich hatten wir gehofft, es in Q2 zu schaffen, aber das war nicht möglich", so Sutil. "Im Training sah es besser aus, aber vielleicht haben die anderen da nicht das volle Potenzial gezeigt. Wir wissen, dass wir an vielen Sachen arbeiten müssen. Wir brauchen mehr Abtrieb, das ist unser Hauptproblem. Ziel ist es nun, das Rennen zu beenden. Zumindest geht es noch enger als im Vorjahr zu."

Auch für Fisichella kam es nicht plötzlich, den Q2-Einzug verpasst zu haben. "Wenn man bedenkt, dass wir nach unseren begrenzten Saisonvorbereitungen nur zwei Zehntelsekunden hinter dem Weltmeister von 2008 stehen, dann war das Ergebnis gut", so der Römer. "Ich hatte eine gute Runde, aber ich hatte auch Probleme mit den Bremsen. Das ist schon das ganze Wochenende so. Ich kann nicht so fahren, wie ich es möchte."

Dennoch zieht er nach dem Auftakt ein positives Fazit: "Wenn man alles bedenkt, dann ist in diesem Auto viel Potenzial", so Fisichella. "Wir können uns darauf freuen, es offenzulegen. Das Rennen hier wollen wir erstmal nur beenden. Das ist das Hauptziel."

"Das war ein enges Qualifying - es schien noch enger als vor einem Jahr", so Chefingenieur Dominic Harlow. "Leider verpassten wir Q2, aber wir haben fast das Bestmögliche aus dem Auto geholt. Ein paar Entwicklungen brauchen wir noch. Aber wenn man bedenkt, dass unser Programm spät begann, dann haben wir schon große Fortschritte gemacht - und es kommt noch mehr. Das wird gut werden, zumal die Teams nun zwei Stunden nach dem Qualifying ihre Benzinmengen veröffentlichen müssen."

Fotoquelle: xpb.cc

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