Sebastian Vettel stürmte im Qualifying auf den dritten Rang

Formel 1 2009

— 28.03.2009

Erleichterung und Begeisterung bei Red Bull Racing

Nach der Qualifikation ist man im Red Bull-Lager erleichtert, dass man sich zumindest mit Vettel hinter den Brawn-Autos qualifizieren konnte

Das Red Bull Racing-Team kann mit dem Qualifying-Auftakt der Formel-1-Saison 2009 zufrieden sein, denn Sebastian Vettel schaffte es mit 0,628 Sekunden Rückstand überraschend auf einen starken dritten Rang. Teamkollege Mark Webber belegte mit 1,044 Sekunden Rückstand den zehnten Rang.

"Bis zum Qualifying waren es zwei schwierige Tage", so Vettel. "Ich hatte lediglich das Vergnügen, im ersten Training eine Runde zu fahren, dann leistete ich mir im zweiten einen Fehler, was bedeutete, dass wir uns nicht durch unser Programm arbeiten konnten. Dann hatten wir heute Morgen einen Defekt, der uns zusätzliche Zeit auf der Strecke gekostet hat. Das war also alles andere als ideal!"

"Nichtsdestotrotz denke ich, dass wir alles gut hinbekommen haben. Wir schauten uns die Daten detailliert an und versuchten uns gut auf das Qualifying vorzubereiten. Ich denke, dass uns dies gelungen ist, wofür ich mich bei allen bedanken möchte."

"Wir hatten einen harten Winter und ich bin überrascht, wie nah das Gefühl im Auto jenem aus dem vergangenen Jahr kommt. Angesichts aller Veränderungen im Reglement ist es beeindruckend, was die Leute geleistet haben. Es geht an der Spitze des Feldes und im gesamten Mittelfeld sehr eng zu."

"Zeitweise haben wir uns sogar gefragt, ob wir es in den zweiten Qualifying-Durchgang schaffen können, nun sind wir Dritter in der zweiten Reihe der Startaufstellung und ich freue mich auf den morgigen Tag. Dies ist mit Sicherheit ein guter Ort, um ins Rennen zu starten."

"Ich bin von meiner letzten Runde nicht angetan", so Mark Webber. "Meine fliegenden Runden zuvor waren gut gelaufen, ich hätte aus diesem Grund wirklich lieber ein besseres Ergebnis gehabt, aber dort stehen wir nun einmal, wir müssen also versuchen, etwas aus dem Rennen zu machen."

"Die Unebenheiten waren in der neunten Kurve auf meinem letzten Versuch ziemlich stark. Das Team leistete gute Arbeit und wir haben uns über den Winter gut durch unser Programm gearbeitet. Es ist schade, dass ich im Qualifying nicht die beste Zeit fuhr, aber wir werden sehen, was wir damit morgen erreichen können."

"Das war heute eine großartige Leistung des Teams und wir haben zwei Autos in den Top 10", so Teamchef Christian Horner. "Nach dem wir heute Morgen etwas Zeit auf der Strecke verloren haben, hat Sebastian großartige Arbeit geleistet. Der dritte Rang ist ein fantastischer Ort, um in das erste Rennen zu starten, und er ist das Auto, das an den super-schnellen Brawns am dichtesten dran ist. Ich denke, dass wir morgen ein gutes Rennen genießen können."

"Nach alldem, was Mark in den vergangenen paar Monaten durchgemacht hat, in denen er sich von einem gebrochenen Bein erholte, denke ich, dass er heute eine exzellente Leistung gezeigt hat. Ein kleiner Fehler auf seiner letzten Runde kostete ihm in einer solch engen Startaufstellung einige Positionen. Ich bin mir jedoch sicher, dass er morgen ein starkes Rennen haben wird."

"Nach dem letzten Test wussten wir nicht, wo wir in Bezug auf die Leistung stehen", so Renault-Chefingenieur Fabrice Lom. "Es ist aus diesem Grund großartig zu sehen, dass wir nahe an der Spitze dran sind. Der dritte Rang ist sehr gut und Mark fuhr ein paar fantastische Runden und zeigte eine gute Geschwindigkeit. Dies ist im Hinblick auf morgen positiv."

"Ich bin glücklich und der Motor arbeitet gut. Ich traure um Pierre-Emeric und möchte an ihn erinnern. Ich denke an ihn, besonders in diesem Moment des Qualifyings, wenn er so fokussiert und enthusiastisch war. Nun denken wir an ihn und blicken auf den morgigen Tag."

Fotoquelle: xpb.cc

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