Lewis Hamilton wurde durch einen Getriebeschaden ausgebremst

Formel 1 2009

— 28.03.2009

Enttäuschendes Qualifying für McLaren-Mercedes

Es kam wie befürchtet, die "Silberpfeile" waren in der Qualifikation chancenlos, Hamilton ereilte zudem ein technischer Defekt

Das McLaren-Mercedes-Team erlebte in der Qualifikation zum Großen Preis von Australien in Melbourne eine herbe aber im Vorfeld auch erwartete Niederlage. Heikki Kovalainen qualifizierte sich auf Platz 14, Teamkollege Lewis Hamilton einen Rang dahinter, der jedoch nach einem Getriebewechsel von Position 20 aus ins Rennen gehen wird.

"Die allgemeine Balance des Autos war gut", meinte Kovalainen. "Wir haben im Moment lediglich nicht genügend Haftung, um das Beste daraus zu machen. Das Team hat so hart gearbeitet und wir haben über die vergangenen Wochen hinweg Fortschritte erzielt. Dies verleiht uns allen eine Menge Hoffnung, dass wir in nicht allzu langer Zeit wieder vorne mitmischen werden."

"Etwas brach im Heck meines Autos auf meiner zweiten fliegenden Runde im ersten Qualifying-Teil", erklärt Hamilton. "Ich verlor im Getriebe den kompletten Antrieb und konnte nicht weitermachen. Das Team wird sich das Problem heute Abend anschauen."

"Ich bin entschlossen, im Rennen zu attackieren. Wir werden morgen Spaß haben. Meine Gratulationen an Jenson und an Brawn - sie haben das gesamte Wochenende über fantastische Arbeit geleistet und können sich morgen auf eine Menge freuen."

"Lewis hatte im ersten Qualifying-Teil ein Problem mit dem Getriebe - womöglich ein gebrochener Ring, aber das müssen wir noch analysieren, bevor wir es sicher wissen", so Teamchef Martin Whitmarsh. "Dieses hielt ihn davon ab, eine schnelle Zeit zu fahren, wie er es ansonsten hätte tun können. Aber zumindest schaffte er es in den zweiten Qualifying-Durchgang, selbst wenn er nicht in der Lage war, an diesem teilzunehmen."

"Heikkis schnelle erste Runde im zweiten Qualifying-Durchgang war solide, seine nächst schnellste Runde war im ersten und zweiten Sektor schneller, aber unglücklicherweise nicht im dritten Sektor schneller. Er hat es aus diesem Grund verpasst, in den dritten Durchgang zu kommen - um weniger als eine halbe Sekunde."

"Beide Fahrer leisteten jedoch unter Umständen, die für uns alle schwierig waren, gute Arbeit. Die Realität ist, dass wir in den vergangenen paar Wochen Fortschritte gemacht haben, aber nicht genügend. Es wird jedoch mehr kommen, und alle in Woking, Brixworth und Stuttgart arbeiten so hart wie sie nur können, um das Blatt in kürzester Zeit zu wenden."

"Heikki leistete solide Arbeit und holte das Maximale aus der Geschwindigkeit heraus, die ihm das Auto zur Verfügung stellte", so Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Es ist schade, dass Lewis an einem Getriebe-Problem litt, das nicht hätte passieren sollen, als er auf seiner bisher besten Runde war. Ein solches Problem ist während 7.000 Testkilometern nicht aufgetreten."

"Unsere Geschwindigkeit war natürlich nicht großartig, jedoch waren Kimi und Nick - die beide ebenfalls mit KERS unterwegs waren - 0,35 respektive 0,25 Sekunden vor uns, und Fernando ist nicht mehr als 0,15 Sekunden vor uns. Aber natürlich müssen wir uns weiterhin dramatisch verbessern. Gratulation an Brawn zu einem super Debüt. Wir sind besonders glücklich, da unsere Mercedes-Benz-Motoren die gesamte erste Reihe antreiben."

Fotoquelle: xpb.cc

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