Felipe Massa hatte sich in der Qualifikation mehr ausgerechnet

Formel 1 2009

— 28.03.2009

Ferrari über Vorstellung im Qualifying enttäuscht

Zwar sind die "Roten" das beste Auto mit KERS, dennoch hätten sich Felipe Massa und Kimi Räikkönen gern in den Top 5 gesehen

Weltmeister Ferrari erhielt in der Qualifikation zum Großen Preis von Australien in Melbourne die Bestätigung, dass man zum Start der Saison nicht ausreichend konkurrenzfähig ist. So belegte Felipe Massa mit 0,831 Sekunden Rückstand den siebten Rang, Kimi Räikkönen kam mit 0,961 Sekunden Abstand auf die Spitze auf Position neun.

"Wir gingen davon aus, dass es zwar sehr schwierig, aber möglich sein würde, es in die Top 5 zu schaffen", so Massa. "Dies stellte sich als wahr heraus. Wir landeten auf dem siebten Rang, was definitiv nicht sehr befriedigend ist, aber dies repräsentiert das Beste, was wir an diesem Nachmittag leisten konnten."

"Nun müssen wir uns auf das morgige Rennen konzentrieren, das extrem hart wird. Die erste Runde der Saison hier in Australien ist immer ein Schritt in das Unbekannte, besonders da die Strecke rutschig ist und Unfälle sehr wahrscheinlich sind. Wir werden versuchen, es ins Ziel zu schaffen und so viele Punkte wie möglich zu holen."

"Heute Morgen führte ein Hydraulik-Problem dazu, dass ich so ziemlich das gesamte dritte Freie Training verpasste", so Räikkönen. "Dies ist eine Schande, aber es ist besser, wenn dies am Samstag und nicht am Sonntag passiert. Das Auto war in der Qualifikation alles andere als ideal, ich denke jedoch, dass wir für das Rennen ziemlich gut in Form sind."

"Eine Zielankunft in den Punkten ist möglich, selbst wenn wir weiter vorn in der Startaufstellung hätten stehen können. Auf Basis dessen, was wir heute gesehen haben, fehlt es uns definitiv im Vergleich zu den schnellsten Jungs etwas an Leistung, aber das Rennen wird sehr lang sein und wir werden sehen, was wir erreichen können."

"Über dieses Ergebnis können wir nicht glücklich sein", so Teamchef Stefano Domenicali. "Wir wussten, dass abgesehen von einem Team, das heute aus der Reichweite der anderen gewesen zu sein scheint, es in Bezug auf die schiere Leistung verschiedene Teams gibt, die in der Lage sind, es in die Nähe der vorderen Startaufstellung zu schaffen."

"Heute hatten wir die Bestätigung über das erhalten, was wir im Winter sagten, wonach die Leistungsunterschiede zwischen einer großen Gruppe an Autos minimal sind, womit das leichteste Nachlassen bedeutet, dass man hinten landet. Das ist heute passiert, besonders im dritten Qualifying-Teil, als wir nicht unserem Potenzial gerecht wurden. Wir müssen herausarbeiten, warum dies passierte und uns gleichzeitig so gut wie möglich auf ein Rennen vorbereiten, das wohl sehr schwierig und unsicher wird."

"Wir müssen herausfinden, warum wir es im dritten Qualifying-Durchgang nicht geschafft haben, so gut zu sein wie im zweiten Qualifying-Teil, dabei müssen wir die Benzinmenge berücksichtigen, die wir an Bord hatten", so Luca Baldisserri, Technischer Direktor des Teams. "Das Rennen morgen wird definitiv sehr schwierig werden. Wir müssen das Maximum aus allen Möglichkeiten machen, vom Start an."

"In der Startaufstellung sind wir tatsächlich das am besten platzierte Auto, das mit KERS fährt, ein Element, das es uns erlauben könnte, ein paar Plätze gutzumachen. Dann müssen wir im Hinterkopf behalten, dass auf dieser Strecke das Safety Car üblicherweise eine Rolle spielt, es kann also alles passieren."

"Die Zuverlässigkeit wird der Schlüssel sein. Heute Morgen hatten wir an Kimis Auto ein Hydraulik-Problem, wodurch er am Start des dritten Freien Trainings auf der Strecke stehen blieb. Dies war natürlich nicht die beste Art und Weise, um sich auf das Qualifying vorzubereiten. Wir müssen jedes Detail genau beachten und versuchen, die Autos über die Ziellinie zu bekommen, mit dem Ziel, ein paar Punkte zu sammeln."

Fotoquelle: xpb.cc

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