Nick Heidfeld beruhigt: Am Freitag lief es in Melbourne auch nicht rund

Formel 1 2009

— 03.04.2009

BMW Sauber F1 Team mit KERS-Experimenten

Während Robert Kubica wie schon in Melbourne ganz ohne KERS fuhr, probierte man bei Nick Heidfeld am Nachmittag das Auto ohne das System aus

Das BMW Sauber F1 Team konzentrierte sich in den beiden ersten Freien Trainings zum Großen Preis von Malaysia auf die Rennvorbereitungen. Beide Trainings verliefen für das Team ohne technische Störungen. Das 2. Freien Training beendete Robert Kubica mit 1,560 Sekunden Rückstand auf Position 17. Nick Heidfeld testete den BMW Sauber F1.09 im zweiten Durchgang ohne KERS und belegte mit 2,223 Sekunden Abstand auf die Spitze den letzten Platz.

Wir haben uns heute ganz auf die Rennvorbereitung konzentriert, insbesondere auf den Reifenvergleich", meinte Kubica. "Die Spezifikationen, die Bridgestone nach Malaysia gebracht hat, unterscheiden sich stark von denen in Melbourne, und natürlich haben wir hier eine ganz andere Streckencharakteristik sowie viel höhere Asphalttemperaturen, also eine ganz neue Situation."

"Wir haben viele Daten gesammelt und eine Basis, um im Rennen das ganze Potenzial der Reifen zu erschließen. Nachdem wir heute Longruns gefahren sind, werden wir uns morgen auf einzelne schnelle Runden konzentrieren."

"Die Resultate sehen natürlich nicht gut aus, aber in Melbourne hatten wir am Freitag ein ähnliches Bild", so Heidfeld. "Dennoch: Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, um die Balance zu verbessern."

"Ich bin im ersten Training mit dem KERS und im zweiten ohne gefahren. Das ist ein deutlicher Unterschied - einerseits für die Balance des Autos, andererseits durch das Fehlen des Boosts. Das war die Erfahrung, die wir machen wollten, deshalb haben wir das System zwischen den Sitzungen ausgebaut. Jetzt werfen wir alles in die Waagschale: Rundenzeiten, Daten und mein Gefühl. Dann entscheiden wir, ob wir das KERS hier einsetzen oder nicht."

"Wir haben unser geplantes Programm in beiden Sitzungen konsequent absolviert", so Chefingenieur Willy Rampf. "Dabei haben wir uns auf die Rennvorbereitung konzentriert. Ein Schwerpunkt war der Reifenvergleich über die lange Distanz."

"Wir haben heute außerdem bei Nick zwei Varianten getestet - in der ersten Sitzung ist er mit KERS gefahren, in der zweiten ohne. Dafür gibt es zwei Gründe: Wir wollten einen direkten Vergleich bekommen und den Wechsel zwischen zwei Trainingssitzungen praktizieren. Technisch gab es keinerlei Probleme."

Fotoquelle: xpb.cc

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