Trotz Kurzschluss im KERS war Kimi Räikkönen der Schnellste

Formel 1 2009

— 03.04.2009

Ferrari erleichtert: Kündigt sich ein "Comeback" an?

Im 2. Freien Training zum Großen Preis von Malaysia konnten beide Ferrari-Piloten die Konkurrenz hinter sich lassen

Dass Ferrari traditionell auf der Rennstrecke von Kuala Lumpur stark ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Im 2. Freien Training konnten die "Roten" die Konkurrenz hinter sich lassen. Kimi Räikkönen drehte in 1:35.707 Minuten die schnellste Runde, Teamkollege Felipe Massa war auf Position zwei liegend um 0,125 Sekunden langsamer.

"Heute Morgen hatten wir ein Problem mit KERS, was uns etwas Zeit gekostet hat", so Räikkönen. "Wir haben es jedoch geschafft, den Großteil am Nachmittag wieder gutzumachen."

"Wir hatten das Gefühl, dass die Situation hier anders sein könnte als in Melbourne, aber es ist noch zu früh, um sagen zu können, wo wir im Vergleich zu den Gegnern stehen. Wir können sicher sein, dass wir konkurrenzfähig sind, wenn das Auto ohne Probleme funktioniert. Wir hoffen, dass wir morgen in der Qualifikation gute Arbeit leisten können."

"Die Situation scheint im Vergleich zu Australien anders zu sein, zumindest in Bezug auf die Art und Weise, wie die Reifen arbeiten", so Massa. "Es gibt mehr Haftung und der weiche Reifen arbeitet gut, sogar auf längeren Distanzen. Zu Beginn der Longruns hatte ich etwas Untersteuern in den schnellen Kurven und Übersteuern in den langsamen, aber gegen Ende verbesserte sich das Handling des Autos kontinuierlich und ich konnte ein paar großartige Zeiten fahren."

"Wenn man sich die Zeitentabelle von heute anschaut, dann herrscht ganz klar ein wenig das Gefühl der Erleichterung, selbst wenn wir es vorsichtig behandeln müssen. Wir sind sehr motiviert und das gesamte Team wird sein Bestes geben."

"Diese drei Stunden Freien Trainings scheinen eine andere Sicht der Situation zu schildern, wie wir sie noch in Australien sahen", so Teamchef Stefano Domenicali. "Das war aufgrund der Charakteristiken der beiden Strecken so vorherzusehen. Natürlich ist es noch viel zu früh, um zu sagen, wie es um unsere Leistung bestellt ist, wenn wir uns mit allen anderen Teams vergleichen. Aber es ist klar, dass alles eng beieinander liegt, wenn man sieht, dass die ersten 15 in der zweiten Einheit innerhalb von weniger als einer Sekunde liegen."

"Die Zuverlässigkeit bleibt die Priorität Nummer eins. Wir hatten heute erneut ein technisches Problem, das zu einem Ausfall geführt hätte, wenn es im Rennen aufgetreten wäre. Wir müssen fokussiert und ruhig bleiben, während wir uns gleichzeitig auf den Rest des Wochenendes freuen. Wir sind uns bewusst, dass wir hart kämpfen müssen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen."

"Heute Morgen kam es im KERS in Räikkönens Auto zu einem Kurzschluss, der uns etwas Zeit gekostet hat", so Chefingenieur Luca Baldisserri. "Das führte jedoch nicht zu einem Kompromiss beim Abschluss des heutigen Programms. Das Ziel war es gewesen, zu verstehen, wie die beiden Bridgestone-Reifen gearbeitet haben, sowohl auf einer ersten fliegenden Runde als auch über die Distanz."

"Auf Basis dessen, was wir heute gesehen haben, scheint die Situation völlig anders zu sein als jene, die wir in Melbourne hatten, besonders wenn es um die Konstanz der Leistung auf der weicheren Mischung geht. So gesehen war es ein guter Tag, aber wir müssen an jedem Detail sehr sorgfältig arbeiten, wenn es um die Zuverlässigkeit des Autos geht."

Fotoquelle: xpb.cc

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