Fünfte Bestzeit im sechsten Freien Training der Saison: Nico Rosberg

Formel 1 2009

— 04.04.2009

Drittes Training: Brawn bekommt Konkurrenz

Oder haben Barrichello/Button nur geblufft? Die Bestzeit im dritten Freien Training in Sepang sicherte sich jedenfalls Rosberg vor Webber und Massa...

Beim Saisonauftakt in Australien stand die Formel-1-Welt Kopf, doch an diesem Wochenende in Malaysia scheint sich zumindest manches zu relativieren. Im dritten und letzten Freien Training vor dem Qualifying auf dem Sepang International Circuit mischte mit Ferrari immerhin eines der etablierten Topteams ganz vorne an der Spitze mit.

Doch die Bestzeit ging nicht nach Maranello, sondern im sechsten Freien Training des Jahres zum fünften Mal an Nico Rosberg: Der Williams-Toyota-Pilot meisterte den Showdown mit weichen Reifen in der Schlussphase am besten, legte - mit Verdacht auf viel Luft im Tank - eine Bestmarke von 1:35.940 Minuten vor und absolvierte insgesamt 19 Runden. Interessant daran: Trotz vergleichbarer (durchgehend trockener) Bedingungen wurde die schnellste Freitagszeit nicht erreicht.

Extrem knappe Zeitabstände

Insgesamt lagen am Ende der 60 Minuten nicht weniger als acht Piloten innerhalb von einer halben Sekunde, was für das Qualifying Spannung verspricht - zumal es heute Nachmittag um 17:00 Uhr Ortszeit Prognosen zufolge regnen könnte. Im Grunde mischten vorne bis auf die Ferraris die gleichen Teams wie in Australien mit - mit der erfreulich starken Leistung von Mark Webber (Red-Bull-Renault/+ 0,108/13 Runden) auf Platz zwei.

Dahinter reihten sich Felipe Massa (Ferrari/+ 0,149/13 Runden), Jarno Trulli (+ 0,192/21 Runden), Timo Glock (beide Toyota/+ 0,249/22 Runden), Sebastian Vettel (Red-Bull-Renault/+ 0,254/14 Runden), Kimi Räikkönen (Ferrari/+ 0,382/14 Runden) und Kazuki Nakajima (Williams-Toyota/+ 0,385/18 Runden) in den Top 8 ein. Doch diese Reihung muss keineswegs aussagekräftig sein, schließlich weiß niemand, wer wie viel Benzin an Bord hatte.

Auffällig ist, dass die beiden Brawn-Mercedes-Piloten diesmal nur mit Müh und Not den Sprung in die Top 10 schafften: Rubens Barrichello (9./+ 0,579/19 Runden) war heute Nachmittag um 22 Tausendstelsekunden schneller als Auftaktsieger Jenson Button (17 Runden). Mut macht jedoch, dass die beiden im Mittelsektor, der wegen seiner vielen Kurven als Referenz für die mitgeschleppte Benzinmenge gilt, von den Spitzenfahrern am langsamsten waren.

BMW und Mercedes wieder abgeschlagen

Dahinter gab es keine Überraschungen: Robert Kubica (11./BMW Sauber F1 Team/+ 0,623/18 Runden) war wieder einmal schneller als Nick Heidfeld (15./+ 1,086/18 Runden), während sich Weltmeister Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes/+ 0,717/15 Runden) mit Rang zwölf begnügen musste. Adrian Sutil (Force-India-Mercedes/+ 1,178/18 Runden) wurde mit exzellentem Topspeed 17., Rookie Sébastien Buemi (Toro-Rosso-Ferrari/+ 1,342/17 Runden) 18.

Bemerkenswert am Klassement ist, dass alle 20 Fahrer (!) innerhalb von eineinhalb Sekunden lagen - auf einer 5,543 Kilometer langen Strecke wie jener in der Nähe von Kuala Lumpur keine Selbstverständlichkeit. Außerdem gab es bisher noch keine einzige Regensession, sodass die Fahrer im Qualifying vor einer großen Herausforderung stehen könnten, sollte das Wetter wie befürchtet doch noch plötzlich umschwenken...

Fotoquelle: xpb.cc

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