Nico Rosberg holte im Qualifying das Maximum aus seinem FW31 heraus

Formel 1 2009

— 04.04.2009

Rosberg: "Es könnte nicht besser sein"

Nico Rosberg wird aus der zweiten Reihe in den Grand Prix von Malaysia starten und ist damit sehr zufrieden: "Meine letzte Runde ist mir gelungen"

Mit gut einer halben Sekunde Rückstand sicherte sich Nico Rosberg heute Nachmittag in Malaysia im Qualifying Platz sechs, aber morgen wird er trotzdem als Vierter ins Rennen gehen - dank der Strafversetzungen von Sebastian Vettel und Rubens Barrichello. Somit rechnet er sich gute Chancen auf den ersten Podestplatz dieser Saison aus.

Dass der Williams schnell ist, hat Rosberg mit zwei Bestzeiten in drei Freien Trainings bewiesen. An diese Performance konnte er heute, bei benzinbereinigtem Kräfteverhältnis, nicht mehr ganz anknüpfen, was darauf schließen lässt, dass im FW31 schon am Samstagmorgen viel Luft im Tank war. In Q2, einem Spiegel für die wahre Pace der Boliden, reichte es für Rosberg mit 0,763 Sekunden Rückstand nur zu Rang acht.

Umso mehr freute er sich über den unerwarteten vierten Startplatz: "Das ist super, ich bin sehr zufrieden. Es könnte eigentlich nicht besser sein, zumal wir für morgen eine gute Strategie haben. Meine letzte Runde ist mir super gelungen - ich glaube, verdient stehen wir vom Auto her nicht so weit vorne, auch wenn es ganz gut war. Ich bin jedenfalls sehr glücklich", jubelte der Deutsche im Interview mit 'RTL'.

In Sachen Strategie konnte er im Wissen, dass Vettel und Barrichello ohnehin nach hinten rutschen würden, etwas konservativer vorgehen und mehr Benzin tanken als zuletzt in Australien. Rosberg: "Wir fahren zwei Stopps und ich denke, dass wir ein bisschen länger sein könnten als manch anderer. Man muss abwarten, bis die Gewichte bekannt gegeben werden." Dies wird heute Abend Ortszeit passieren.

Keine Sorgen macht er sich wegen der Reifen - vor einer Woche hatte ihn die weichere Bridgestone-Gummimischung bekanntlich einen möglichen Podestplatz gekostet: "Die weichen Reifen sind hier echt super, sehr konstant über den ganzen Stint hinweg und jede Runde schneller als die härteren. Es sind eher die harten Reifen, die ein Problem sein werden - zum Beispiel beim Aufwärmen der Reifen am Start oder nach einem Safety-Car", erklärte Rosberg.

Fotoquelle: xpb.cc

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