Robert Kubica ist mit seiner Vorstellung im Qualifying zufrieden

Formel 1 2009

— 04.04.2009

BMW Sauber F1 Team: Kubica zufrieden, Heidfeld im Pech

Während sich Robert Kubica mit seinem Qualifying und Position acht zufrieden zeigte, haderte Nick Heidfeld mit dem Verkehr und den Reifen

In der Hitze des 'Sepang International Circuit' qualifizierte sich Robert Kubica als Achter (+0,925 Sekunden) für den Großen Preis von Malaysia. Sein BMW Sauber F1 Teamkollege Nick Heidfeld verpasste als Elfter knapp den Einzug ins Top-10-Qualifying. Aufgrund von Rückstufungen anderer Fahrer gewinnt Kubica zwei Startpositionen, Heidfeld eine.

"Ich bin zufrieden mit dem, was ich heute erreicht habe", so Kubica. "Obwohl wir nach dem Freien Training keine größeren Modifikationen am Auto vorgenommen hatten, setzte der Wagen im Qualifying ziemlich stark auf und war deshalb recht nervös."

"Ich holte in den Kurven heraus, was ging, aber die Geraden sind hier sehr lang und geben jenen Piloten, die ein KERS nutzen, einen deutlichen Vorteil. Ich muss morgen auf der schmutzigen Seite starten und habe zudem einige Autos mit KERS hinter mir, was die Sache sicher sehr spannend macht."

"Natürlich bin ich sehr enttäuscht", so Heidfeld. "Ich lag in Q2 als Siebter ziemlich sicher auf Kurs für das Top-10-Qualifying, aber dann war auf der Einführungsrunde zu meiner zweiten schnellen Runde ziemlich viel Verkehr."

"Ich hatte zwei Autos vor mir und eines hinter mir, deshalb konnte ich einfach nicht mein Tempo fahren, um die Reifen optimal anzuwärmen. Dann war die entscheidende Runde nicht gut genug. Nach dem gestrigen Vergleich bin ich heute mit dem KERS gefahren, und speziell im ersten Sektor hat es sich ausgezahlt. Dort war ich eine ganze Zeit lang der Schnellste."

"Das befürchtete Regenszenario blieb im Qualifying aus, so bestätigt das Ergebnis das Leistungsbild, das wir schon aus Melbourne mitgenommen hatten", so BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. "Es bleibt unverändert schwer, in die Phalanx der Teams mit zweistufigem Diffusor einzubrechen. Insofern müssen wir mit den erreichten Positionen zufrieden sein."

"Aufgrund der Rückstufung von zwei Fahrern werden Robert und Nick von den Positionen sechs und zehn ins Rennen gehen. Auch für den morgigen Renntag besteht eine hohe Regenwahrscheinlichkeit, sodass das Feld noch erheblich durcheinander gewirbelt werden kann."

Chefingenieur Willy Rampf meinte: "Wir wussten, dass es schwer werden würde, dennoch hatten wir gehofft, dass es unsere beiden Fahrer bis in Q3 schaffen würden. Das hat bei Nick leider nicht geklappt. Auf seiner entscheidenden Einführungsrunde ist es ihm aufgrund von viel Verkehr nicht gelungen, seine Reifen optimal anzuwärmen. Robert war konstant gut unterwegs und hat das Beste aus den Möglichkeiten gemacht. Startplatz sechs ist bei unserer Strategie eine akzeptable Ausgangsposition."

Fotoquelle: xpb.cc

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