Nelson Piquet Jr. tat sich erneut im Schatten von Fernando Alonso schwer

Formel 1 2009

— 04.04.2009

Renault setzt auf den Regen und viel Benzin

Im Qualifying zum Grand Prix von Malaysia sicherten sich die Renault-Piloten Fernando Alonso und Nelson Piquet die Startplätze neun und 17

Das Qualifying-Duell konnte Fernando Alonso im Renault-Team erneut deutlich für sich entscheiden. Der Spanier belegte mit 2,478 Sekunden Rückstand den zehnten Rang. Teamkollege Nelson Piquet schaffte nicht einmal den Sprung in den zweiten Durchgang und wurde auf Rang 17 geführt.

"Ich war heute morgen fieberfrei und deshalb in deutlich besserer Verfassung als gestern", freute sich Alonso. "Das Ergebnis ist etwas enttäuschend, denn ich hatte mit dem fünften oder sechsten Platz gerechnet. Insgesamt fährt sich der Renault R29 aber besser als in Australien, auch wenn wir noch nicht schnell genug sind und uns weiter verbessern müssen. Es wird interessant zu sehen, welche Rolle das KER-System im Rennen morgen spielen wird."

"Wir wussten seit heute morgen, dass es ein schwieriges Qualifying werden würde", meinte Piquet. "Es hätte besser für mich ausgehen können, aber in meiner letzten Runde wollte ich zu viel und verlor im letzten Sektor drei bis vier Zehntelsekunden, die letztlich entscheidend waren. Ich bin natürlich enttäuscht, dass ich im Qualifying nicht das Maximum herausholen konnte. Aber ich muss das jetzt abhaken und mich auf das morgige Rennen konzentrieren."

"Es war heute etwas kühler, da wir erst später am Nachmittag gefahren sind", so Chefingenieur Pat Symonds. "Die Asphalttemperaturen betrugen zu Beginn rund 40 Grad Celsius und fielen später bis auf 36 Grad. Das Grip-Niveau blieb über die gesamte Dauer verhältnismäßig konstant."

"Es war sehr schwierig, den dritten Qualifying-Durchgang zu erreichen, aber wir schafften es zumindest mit einem Auto. Wir sind mit unserer Schnelligkeit noch nicht ganz da, wo wir sein wollen. Wir haben uns dafür entschieden, mit verhältnismäßig viel Treibstoff an Bord zu starten. Sollte das Wetter morgen schlecht sein, hätten wir dadurch einen Vorteil. Unsere Strategie hängt stark von der Witterung ab."

"Es wird morgen sehr hart. Auch mit der Startzeit um fünf Uhr am Nachmittag werden immer noch sehr hohe Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit herrschen. Sollte Regen einsetzen, wird er sehr heftig und für schwierige Bedingungen sorgen."

Fotoquelle: xpb.cc

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