Die Mannschaft um Timo Glock jubelt über den dritten Platz

Formel 1 2009

— 05.04.2009

Tolles Ergebnis für Toyota

Während Timo Glock als Dritter auf dem Podium stand, rundete Teamkollege Jarno Trulli das Resultat von Malaysia als Vierter ab

Beim Großen Preis von Malaysia musste sich Timo Glock lediglich Jenson Button und Nick Heidfeld geschlagen geben. Der Rennfahrer aus Wersau beendete das Rennen nach einer mutigen Reifenwahl und einer starken Aufholjagd als Dritter. Teamkollege Jarno Trulli landete ebenfalls in den Punkten, er wurde als Vierter gewertet.

"Es ist fantastisch, wieder auf dem Podium zu sein", freute sich Glock. "Ich bin für das gesamte Team wirklich glücklich. Es war ein wirklich schwieriges Rennen. Ich startete als Dritter und war am Ende der ersten Runde Achter. Ich hatte unter trockenen Bedingungen etwas mit den Jungs vor mir zu kämpfen, traf jedoch die richtige Entscheidung, auf Intermediates zu wechseln. Ich sagte, lass uns einfach das Risiko eingehen und es probieren."

"Es dauerte lange Zeit, bevor der Regen wirklich stark niederging, und ich war mir nicht sicher, was alle anderen tun. Sie hatten auf den Regenreifen zu kämpfen. Ich jedoch war wirklich schnell und machte eine Menge Positionen gut."

"Als der Regen kam, musste ich auf Regenreifen wechseln, da meine Reifen zerstört waren. Ich war auf ihnen gut unterwegs und hatte Pech, dass sie das Ergebnis auf Basis der vorletzten Runde werteten, denn ansonsten wäre ich Zweiter. Als die roten Flaggen kamen war ich Zweiter, aber ich bin über das Ergebnis dennoch glücklich."

"Ich bin für das Team glücklich", so Trulli. "Ich habe das Gefühl, dass ich an diesem Wochenende etwas Pech hatte. Ich verpasste die Pole Position um eine Zehntelsekunde und es hätte für mich ein sogar noch besseres Ergebnis werden können. Es war ein gutes Rennen, das sicherlich ereignisreich war. Ich machte an der Spitze Druck und kämpfte mit Rosberg um die Führung."

"Tatsache ist, dass ich etwas mit der Traktion zu kämpfen hatte, aber es war sehr eng. Dann kam der Regen und das Team entschied sich, auf Regenreifen zu setzen, was die konventionelle Strategie war. Ich war auf Regenreifen das schnellste Auto, aber das reichte nicht aus, da die Reifen nach zwei Runden hinüber waren."

"Timo befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Intermediates und das funktionierte für ihn besser. Ich hatte etwas Pech, aber rückblickend ist die Strategie immer einfacher, und ich möchte niemandem die Schuld geben. Es ist schade, das Podium knapp verpasst zu haben, aber für das gesamte Team ist es erneut ein sehr gutes Ergebnis."

"Ich bin sehr stolz auf die heutigen Leistungen des Teams", meinte Teamchef Tadashi Yamashina. "Es ist fantastisch, eine weitere Platzierung auf dem Podium zu bekommen. Dies zeigt, wie konkurrenzfähig wir diese Saison sind. Es war ein extrem herausforderndes Rennen für das Team, aber alle gaben ihr Bestes und waren sogar unter diesen schwierigen Bedingungen professionell."

"Es ist für die Fans enttäuschend, dass das Rennen nicht wie geplant aufgrund des Wetters fortgesetzt werden konnte. Aber dagegen konnte nichts unternommen werden. Wir haben heute erneut gezeigt, dass wir diese Saison wirklich um die Spitze mitfahren. Ich hoffe natürlich, dass wir auch beim Großen Preis von China mit dieser sehr guten Leistung fortfahren können."

Fotoquelle: xpb.cc

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