Noritoshi Arai rechnet in den kommenden Rennen mit dem ersten Toyota-Sieg

Formel 1 2009

— 08.04.2009

Arai: Früher oder später siegen wir

Toyota-Technikkoordinator Noritoshi Arai zieht eine Bilanz des Malyasia-Wochenendes: Siegchancen für beide Piloten

Toyota hat sich nach den ersten beidenRennwochenenden der Saison als zweite Kraft hinter Brawn etabliert. Die japanische Mannschaft mit Sitz in Köln konnte bislang alle guten Eindrücke von den winterlichen Testfahrten auch in den Rennen umsetzen. Beide Piloten konnten je einmal auf dem Podest stehen, in der Konstrukteurswertung liegt man souverän auf Rang zwei. "Wenn das Rennen etwas länger gedauert hätte, wäre Timo Glock der Sieger gewesen", ist sich Toyota-Technikkoordinator Noritoshi Arai sicher.

Der Japaner bilanzierte: "Wir haben das ganze Wochenende tolle Arbeit abgeliefert. Am Freitag haben wir uns mit den harten Reifen auseinander gesetzt und einen neuen Frontflügel ausprobiert. Das lief richtig gut. Unsere Piloten waren zwar in den Zeitenlisten nur im Mittelfeld, aber das hat uns nicht irritiert." Vor allem habe man aus dem Wochenende zuvor gelernt.

"Wir hatten in Melbourne mit beiden Autos aus der Boxengasse starten müssen, weil unser Heckflügel angeblich nicht regelkonform war", sagte Arai. "Wir haben uns in Malaysia ganz besonders darauf konzentriert, damit das nicht noch einmal vorkommt. Wir hatten ganz sicher das Potenzial für die Pole-Position. Am Ende fehlten Jarno gerade einmal 0,09 Sekunden. Timo hatte leichte Probleme und fuhr auf Platz fünf, rückte dann aber wegen der Strafen für andere Fahrer noch zwei Ränge vor."

Der leicht veränderte Frontflügel brachte offenbar gute Ergebnisse. "Beide Fahrer sagten, dass sie ein gutes Gefühl hätten. Uns war von vornherein klar, dass es eine recht hohe Regenwahrscheinlichkeit für den Sonntagabend gab. Wir hatten bei den Testfahrten im Winter gesehen, dass unser Auto bei Regen gut liegt. Daher waren wir optimistisch."

Die kluge Glock-Entscheidung für Intermediates bei nur langsam anrückendem Regen sei ein Glücksgriff gewesen, so Arai: "Aufgrund der aktuellen Positionen im Rennen wollten wir mit beiden Autos unterschiedliche Strategien anwenden. Jarno klagte schon nach zwei Runden, dass seine Regenreifen hinnüber seien. Normalerweise schüttet es in Malaysia gleich sehr heftig, aber das war nicht der Fall. Also war die Entscheidung für Intermediates die beste, die wir überhaupt treffen konnten."

Die beiden guten Resultate der ersten beiden Rennen stimmen Arai optmistisch: "Jarno wäre im Trockenen siegfähig gewesen, Timo hätte gewinnen können, wenn das Rennen noch ein paar Runden länger gedauert hätte. Wir waren aber letztlich froh, dass er den Wagen bei den Bedingungen überhaupt noch heil auf die Zielgerade bekommen hat. Wir haben zwar keinen Sieg errungen, aber wir sind uns sicher, dass wir früher oder später ganz oben stehen werden. Mit diesem Schwung wollen wir in Schanghai weitermachen."

Fotoquelle: xpb.cc

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