Die McLaren-Mercedes-Mannschaft setzt konsequent auf die Hybridtechnik KERS

Formel 1 2009

— 09.04.2009

De La Rosa: KERS als Vorteil

Laut McLaren-Mercedes-Testpilot Pedro de la Rosa bringt KERS dem bislang nur durchschnittlichen MP4-24 Vorteile: "Müssen an anderen Baustellen arbeiten"

Ferrari nutzt es, Renault auch, im BMW Sauber F1 Team ist Nick Heidfeld der KERS-Mann und auch McLaren-Mercedes fährt bereits seit dem Saisonstart mit der neuen Hybridtechnik. Der Extra-Schub von 82 PS über 6,6 Sekunden pro Runde hat dem amtierenden Champion Lewis Hamilton schon bei einigen Überholmanövern geholfen. Während in einigen Teams die Nachteile von KERS in den Vordergrund geschoben werden, gibt es bei den Silbernen bereits viele Fans.

Testpilot Pedro de la Rosa ist beispielsweise von der Vorzügen überzeugt. "Wenn es so einfach wäre, dass wir das System ausbauen und dann sofort schneller sind, dann hätten wir das bereits getan", erklärte der Spanier. "Unsere Performance leidet keineswegs unter dem Einsatz von KERS, es hat auch nichts mit kommerziellen Gründen zu tun. Es bringt und ganz einfach nur Vorteile."

"Wir müssen an anderen Baustellen arbeiten, damit das Auto auf das Niveau der besten Fahrzeuge kommt", fügte de la Rosa an. "Wir setzen unsere Ergebnisse ganz bestimmt nicht durch den Einsatz von KERS aufs Spiel." Die Umrüstung würde im Zweifelsfall keinen großen Aufwand erfordern. "Die Fahrzeugbalance ist in etwa identisch, wenn wir KERS einfach ausbauen. Wir haben das bei den Wintertests erkannt. Es macht wirklich keinen großen Unterschied."

Fotoquelle: xpb.cc

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