US-Interesse: 2010 könnten wieder Motoren von Cosworth in der Formel 1 aufheulen

Formel 1 2009

— 11.04.2009

US-Team: Motoren von Cosworth?

Das neue US-amerikanische Formel-1-Team könnte 2010 auf Aggregate von Cosworth zurückgreifen - Noch ist keine Entscheidung gefallen

Schon seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Ken Anderson und Peter Windsor im kommenden Jahr mit einem eigenen Rennstall an den Start gehen wollen. Das US-Team soll mit einem Minimalbudget auskommen und seine Basis in den Vereinigten Staaten haben - nur auf Motorenseite will man offenbar mit einem europäischen Lieferanten zusammenarbeiten. Die Motorenschmiede von Cosworth könnte demnach eine erste Anlaufstelle für Anderson und Windsor sein - doch noch ist nichts fix.

Gegenüber 'Autosport' bestätigte Windsor allerdings, dass von Seiten des neuen Rennstalls durchaus Interesse an einem Cosworth-Aggregat bestehe: "Die Entscheidung bezüglich der Motoren ist ein Teil der Erneuerungsphase, welche die Formel 1 gegenwärtig durchmacht. Das Aggregat von Cosworth ist in diesem Zusammenhang sicherlich ein sehr attraktives Angebot", meinte Windsor am Rande der ersten Rennwochenenden der Saison 2009.

"Der Motor ist homologiert und diese Jungs haben schon damals mit Red Bull einen guten Job gemacht, ehe dieses Team plötzlich auf Renault umschwenkte. Einige Leute haben Cosworth verlassen, aber dort sind noch immer viele gute Mitarbeiter beschäftigt", erläuterte Windsor und fügte an: "Für uns ist das also eine richtig interessante Sache. Abgesehen davon hat Cosworth in Kevin Kalkhoven einen amerikanischen Besitzer und das wäre doch für uns eine nette Verbindung."

"Außerdem passt die Idee, mit einem kleinen, aber sehr spezialisierten Unternehmen zusammen zu arbeiten genau zu der Art und Weise, wie wir auch als Rennteam operieren wollen", hielt Windsor abschließend fest und stellte klar, dass bislang noch keine Entscheidung bezüglich eines Motorenpartners gefallen sei: "Ich würde nicht sagen, dass wir diese eine Lösung bevorzugen würden. Es handelt sich dabei aber gewiss um eine Option, die wir uns sehr genau anschauen werden."

Cosworth könnte so wieder einen Fuß in die Formel-1-Türe bekommen, nachdem man sich 2006 aus dem Grand-Prix-Sport zurückgezogen hat. Auch wenn die bekannte Motorenwerkstatt in den vergangenen Jahren einen großen Teil ihres Personals eingebüßt hat, so stehen für Cosworth noch immer 167 Rennsiege in der Formel 1 zu Buche - und sollte die FIA ihr Konzept des billigen Einheitsmotors wiederbeleben, so wäre Cosworth plötzlich wieder voll dabei...

Fotoquelle: Ford

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