Vorfreude bei Williams: Nico Rosberg und Kazuki Nakajima vor dem China-Rennen

Formel 1 2009

— 13.04.2009

Williams und das Podium: In China den Sack zu machen

Nico Rosberg will in Shanghai auf das Podest und strebt Punkte als Minimalziel an, während Kazuki Nakajima vor allem an seinem Qualifying arbeiten muss

Die ersten beiden Formel-1-Auftritte in Melbourne und Sepang zeigten, dass der Williams FW 31 ein richtig schnelles Auto ist. Lediglich in punkto Resultate konnten weder Nico Rosberg noch Kazuki Nakajima den Sack bisher zu machen. Was fehlt, ist eine Podestplatzierung, und die soll am kommenden Wochenende in Shanghai folgen.

"Wir sind nicht dort gelandet, wo wir gewollt hätten, aber es war trotzdem ein starkes Wochenende für uns", blickte Rosberg mit einer guten Woche Abstand auf Malaysia zurück. "Wir hatten eine gute Startposition und haben im Rennen geführt. Das war schon großartig. Schade, dass uns dann die Umstände auf dem Weg zu einem Podium dazwischen kamen."

Für Rosberg ist Shanghai eine "echte Fahrerstrecke. Sie besteht aus einem schönen Mix an Kurven und zwei langen Geraden. Es gibt also einige Überholmöglichkeiten und das ist sicher gut für das Racing." Aus Williams-Sicht habe Sepang zudem bewiesen, dass "wir unser Problem auf dieser Art Strecken scheinbar gelöst haben."

Nakajima nahe am Zuhause

Daraus folgt: "Es sieht so aus, als würden wir nun eine gewisse Konstanz besitzen. Daher bin ich sehr zuversichtlich, dass wir auch in China wieder ein starkes Wochenende sehen werden." Rosbergs Minimalziel lautet also: "In die Punkte will ich auf jeden Fall fahren."

Für Teamkollege Kazuki Nakajima gilt es in China vor allem, "meine Leistung in der Qualifikation zu verbessern." Zugute kommen dem Japaner dabei zwei Dinge: Der verbesserte Williams und seine Streckenkenntnisse. "Es ist es schwieriger Kurs. Aber nun ist unser Auto ist nun sowohl in langsamen als auch in schnellen Kurven gut ausbalanciert. Ich will meine ersten Punkte der Saison holen."

China ist von Nakajimas Heimat nicht allzu weit entfernt, weshalb der Japaner etwas länger als sonst eine Kultur genießen will, "die meiner eigenen sehr ähnlich ist." Doch auch Rosberg freut sich auf Shanghai: "Die Fans sind sehr enthusiastisch und andere Kulturen zu erleben finde ich immer interessant."

Fotoquelle: xpb.cc

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