Mike Gascoyne sucht händeringend nach einem neuen Formel-1-Job

Formel 1 2009

— 16.04.2009

Gascoyne: "Ob mich jemand will?"

Ex-Force-India-Technikchef Mike Gascoyne ist als Fernsehreporter in der China-Boxengasse: "Ich habe mit der Formel 1 nicht abgeschlossen"

Mike Gascoyne galt jahrelang als brillianter Techniker im Formel-1-Fahrerlager. Der Brite arbeitete bei Renault, Toyota und zuletzt bei Force India in verantwortlicher Position, doch anscheinend führten meist zwischenmenschliche Spannungen zu einer frühzeitigen Trennung mit dem Ingenieur. Nach seinem Abschied von Force India hatte sich Gascoyne rar gemacht, in China nun kehrt er in die Boxengasse zurück.

Er kommt als Ersatzmann von Eddie Jordan als Fachmann des Fernsehsenders 'BBC' an die Strecke und nutzt seinen Auftritt, um Werbung in eigener Sache zu machen. "Ich habe mit der Formel 1 noch nicht abgeschlossen", sagte Gascoyne gegenüber 'Autosport'. Er habe noch eine Rechnung offen: "In vielerlei Hinsicht waren die vergangenen Jahre sehr schwierig und ich möchte die Formel 1 nicht auf diese Art und Weise verlassen."

Klartext:Gascoyne ist auf Jobsuche. Vor wenigen Wochen war bereits über ein Engagement beim neuen amerikanischen Rennstall USGPE spekuliert worden. Gascoyne hatte sein Anwesen in Großbritannien verkauft und geäußert, dass er nach Übersee gehen wolle. Daher die Gerüchte um einen möglichen Vertrag beim Team von Peter Windsor und Ken Anderson.

"Ich muss gar nicht unbedingt in vorderster Reihe stehen, um zu einem Team zu passen und Leistung abzuliefern", stellte Gascoyne seine reduzierten Ansprüche klar. "Man wird älter und fährt sein Ego etwas zurück. Daher muss ich nicht mehr unbedingt der Topmann sein. Wir müssen mal abwarten was passiert. Letztlich stellt sich die Frage, ob mich überhaupt jemand will." Seine Berwerbung bei allen Formel-1-Teams ist somit verbal platziert.

"Es gibt neue Regeln und einige Teams haben scheinbar mit den Auswirkungen im Berech Aerodynamik noch Probleme", sagte der Ingenieur weiter. "Gerade in diesem Bereich habe ich in der Vergangenheit gute Arbeit abgeliefert. Ich könnte als Beobachter oder Berater dem vorhandenen Team zur Seite stehen. Vielleicht kann ich helfen und mich dann wieder zurückziehen. Das wäre für mich auch interessant."

Fotoquelle: xpb.cc

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