Dass es so gut läuft, hatte sich Sebastien Buemi nicht erträumt

Formel 1 2009

— 18.04.2009

Tolle Vorstellung von Sébastien Buemi

Der Formel-1-Neuling schaffte in der Qualifikation zum Großen Preis von China für die Scuderia Toro Rosso den Sprung in die Top 10

Die Scuderia Toro Rosso durfte sich in der Qualifikation zum dritten Saisonrennen in China über eine kleine Sensation freuen. Formel-1-Neuling Sébastien Buemi kam mit 3,137 Sekunden Rückstand auf Position zehn. Für Teamkollege Sébastien Bourdais lief es nicht ganz so gut, der Franzose belegte Position 16.

"Ich bin wirklich glücklich, in den dritten Qualifying-Durchgang gekommen zu sein, denn dies ist mehr, als ich erwartet hatte", so Buemi. "Ich denke nicht, dass ich noch nach weiter vorn hätte kommen können."

"Mit wenig Benzin an Bord war das Auto sehr gut, aber wir hatten für den dritten Qualifying-Durchgang keine neuen weichen Reifen mehr übrig. Ich musste aus diesem Grund drei fliegende Runden auf den härteren Reifen drehen. Wenn man dies bedenkt, dann können wir damit zufrieden sein."

"Das Team hat wirklich hart gearbeitet, leistete fantastische Arbeit, um das Auto seit dem Start der Saison deutlich zu verbessern. Heute hat es sehr gut gearbeitet. Nun freue ich mich sehr auf das morgige Rennen."

"Ich leistete mir einen Fehler, so einfach ist das", entschuldigte sich Bourdais. "Ich versuchte meine Linie zu optimieren als ich in die achte Kurve fuhr, aber ich schnitt den Scheitelpunkt zu sehr, kam auf den Gummiabrieb und den Schmutz auf der linken Seite, weswegen das Auto nie wirklich einlenkte. Wegen des Schmutzes auf meinen Rädern waren die nächsten paar Kurven ein Desaster, ich verlor rund eine halbe Sekunde."

"Der gestrige Tag war sehr viel versprechend, aber aus irgendeinem Grund funktionierte es heute nicht. Wenn man sieht, dass mein Teamkollege zwei großartige Runden fuhr, kann man verstehen, dass das Potenzial vorhanden ist. Ich werde schauen, was ich morgen tun kann, und selbst wenn es hier schwierig ist, Plätze gutzumachen, werde ich Druck machen."

"Es ist fair zu sagen, dass wir eine Menge über unser Auto lernen", so Chefingenieur Giorgio Ascanelli. "Wir müssen Buemi gratulieren, dass er es in seinem erst dritten Anlauf in den dritten Qualifying-Durchgang geschafft hat. Er befindet sich auf einer sehr steile Lernkurve und bekam es im zweiten Qualifying-Durchgang nicht richtig hin."

"Wir mussten in den ersten beiden Einheiten alle weichen Reifen verwenden, um sicherzustellen, dass wir es in den dritten Durchgang schaffen. Ich möchte mich auch bei Red Bull Technology bedanken, denn ihr Auto ist wirklich toll. Ich denke, dass Red Bull Racing die Pole verdient und ich applaudiere ihnen."

Fotoquelle: xpb.cc

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