Fernando Alonso stürmte im Qualifying auf den zweiten Rang

Formel 1 2009

— 18.04.2009

Renault und Alonso mit "fast unglaublicher" Leistung

Im Qualifying zum China-Grand-Prix erreichten die Renault-Piloten Fernando Alonso und Nelson Piquet die Startplätze 2 und 16

Damit hatte wohl niemand gerechnet: Mit einem über Nacht überholten Auto - neu an Bord ist ein Doppeldecker-Diffusor - fuhr Fernando Alonso wie Phoenix aus der Asche in der Qualifikation zum Großen Preis von China mit 0,197 Sekunden Rückstand auf den zweiten Rang. Teamkollege Nelson Piquet enttäuschte hingegen, er belegte lediglich Rang 17.

"Unser Renault R29 war schon heute Morgen im dritten Training sehr schnell", beginnt Alonso seine Analyse, "aber uns blieben nur drei Runden, um die neuen Teile zu testen, mit denen das Auto erstmals ausgestattet war. Im Qualifying dann in die erste Startreihe zu fahren, bedeutet einen großen Motivationsschub für das Team. Es ist fast unglaublich. So einen Kraftakt habe ich noch nie gesehen."

"Das Team arbeitete während der zurückliegenden Wochen 24 Stunden am Tag, um die neuen Teile anzufertigen - und heute lag es an uns zu zeigen, dass sich diese Anstrengung gelohnt hat. Ein großes Dankeschön an die Kollegen in Enstone und die Mechaniker und Ingenieure hier an der Strecke, die kaum geschlafen haben, damit das Auto rechtzeitig fertig wurde."

"Nicht zu vergessen: Morgen stehen drei Fahrzeuge mit Renault Triebwerken von ganz vorne, also auch ein großes Lob an die Motorenabteilung in Viry. Mit dem heutigen Resultat sind wir sehr zufrieden und hoffen, dass wir Sonntag im Rennen einige Punkte erobern können."

"An meinem Auto waren zwar nicht die neuen Entwicklungsteile verbaut wie bei Fernando", so Piquet. "Trotzdem war es äußerst enttäuschend, es nicht einmal in Q2 zu schaffen, denn das Auto funktionierte heute Vormittag gut, weil uns gegenüber gestern einige Fortschritte gelungen waren. Ich weiß, dass mir morgen ein schwieriges Rennen bevorsteht. Wir hoffen darauf, unsere Strategie optimal umzusetzen, sodass wir uns noch um ein paar Plätze verbessern können."

"Fernandos Startplatz in Reihe eins ist die Belohnung für unsere Kollegen zuhause in Enstone", so Chefingenieur Pat Symonds, "die unglaublich hart dafür gearbeitet haben, den neuen Diffusor rechtzeitig fertig zu haben, nachdem diese Bauform Anfang der Woche für legal erklärt wurde."

"Er funktioniert wie erwartet, selbst wenn wir heute Vormittag ein kleines Problem mit angeschmorten Kohlefaserteilen hatten. Auch bei der Lösung dieses Problems leisteten unsere Techniker wieder hervorragende Arbeit. Jetzt müssen wir dieselbe Konfiguration auch an Nelson Auto integrieren, um ihm im Rennen einige Platzverbesserungen zu ermöglichen."

Fotoquelle: xpb.cc

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