Felipe Massa hofft, dass er weiter mit KERS fahren kann

Formel 1 2009

— 24.04.2009

Ferrari steckt den Kopf in den Sand von Sakhir

Im italienischen Rennstall ist man wenig überrascht über das schlechte Abschneiden im Freien Training, man ist nach wie vor nicht konkurrenzfähig

Nach dem 2. Freien Training zum Großen Preis von Bahrain muss sich Ferrari auf eine weitere Niederlage gefasst machen. Auf dem Kurs von Manama, auf dem man in den vergangenen Jahren so dominant war, funktioniert das Auto in diesem Jahr nicht. Felipe Massa belegte mit 1,225 Sekunden Rückstand am Freitag Platz 16, Kimi Räikkönen war mit 1,331 Sekunden Abstand zwei Plätze weiter hinten zu finden.

"Dies war definitiv kein guter Tag", klagte Massa. "Wir haben viel im Hinblick auf das Rennen gearbeitet, aber wir müssen schauen, dass wir das Handling des Autos verbessern, um morgen und am Sonntag weiter nach vorn zu kommen. Der härtere Reifen ist sehr schwierig zu verwenden, während der weichere der beste zu sein scheint, nicht nur in Bezug auf die sofortige Leistung, sondern auch über die Distanz."

"Das KERS hilft, ohne es wäre ich sicherlich langsamer gewesen. Ich leistete mir auf dem letzten Versuch auf meinem letzten Satz weicher Reifen einen Fehler, der mich mindestens drei Zehntelsekunden gekostet hat. Im Moment müssen wir geduldig sein und versuchen, das bestmögliche aus diesen Bedingungen zu machen."

"Selbst wenn wir nicht wissen, welche Benzinmengen die anderen Teams hatten, ist es klar, dass wir nicht so schnell sind, wie wir dies gern sein würden", so Räikkönen. "Wir müssen versuchen, das Beste aus dieser Situation zu machen. Wir wussten sowieso, dass das Bild dieses Rennens nicht anders sein würde als jenes, das wir zuvor gesehen haben."

"Heute entschieden wir uns dafür, mit zwei verschiedenen Konfigurationen zu fahren, und leisteten eine Menge Arbeit, um das beste Setup für das Auto zu finden. Wir sammelten eine Menge Daten, die wir nun analysieren werden, um für das Rennen so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Wir können ein schwieriges Wochenende erwarten, aber diesbezüglich hatten wir nie irgendwelche Zweifel."

"Unser Auto ist im Vergleich zu Schanghai unverändert, aus diesem Grund konnten wir kein anderes Bild erwarten", so Teamchef Stefano Domenicali. "Unser Ziel ist es, ein paar Punkte zu holen. Wir müssen im Moment realistisch sein, im Moment können wir nicht mehr als das anstreben. Diese schwierige Phase müssen wir mit kühlem Kopf angehen, an allen Fronten arbeiten, um zu versuchen, so früh wie möglich wieder konkurrenzfähig zu werden."

"Heute hatten wir ein sehr volles Arbeitsprogramm, das hauptsächlich auf der Vorbereitung auf das Rennen basierte", so Chefingenieur Chris Dyer. "Wir verglichen zudem die beiden Autos, die in verschiedenen Konfigurationen fuhren. Felipes war mit KERS ausgerüstet, Kimis nicht. Wir sammelten eine Menge Daten, die wir nun sehr sorgfältig bewerten werden, bevor wir für den Rest des Wochenendes eine definitive Entscheidung fällen."

"Die heutigen Bedingungen waren angesichts der hohen Temperaturen sehr schwierig. Wir hatten mit den härteren Reifen viel zu kämpfen, während der weichere besser arbeitete. Wir hatten keine Probleme mit der Zuverlässigkeit, was der positivste Aspekt des Tages ist. Was die Leistung betrifft, so haben wir eine Menge Arbeit zu erledigen um zu versuchen, zu verbessern, werden wir uns unserem momentanen Potenzial absolut bewusst sind."

Fotoquelle: xpb.cc

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