Kimi Räikkönen nach dem Qualifying: Mehr als der zehnte Platz war nicht drin

Formel 1 2009

— 25.04.2009

Räikkönen schöpft trotz Platz zehn Mut

Platz zehn entspricht nicht den Erwartungen von Kimi Räikkönen, dennoch ist der Ferrari-Pilot mit dem Qualifying in Bahrain zufrieden

Als ehemaliger Weltmeister muss es für Kimi Räikkönen fast ein Hohn sein, sich über den Einzug ins Top-10-Finale zu freuen, aber nach dem "schwarzen Freitag" des Ferrari-Teams in Bahrain zeigte sich der Finne über den zehnten Startplatz tatsächlich recht glücklich. Generell ortet Räikkönen im Vergleich zu China eine Aufwärtstendenz.

"Das Auto lief gar nicht so schlecht. Unsere Rundenzeiten in Q2 waren erstaunlich nahe an denen der besten Autos dran. Natürlich sind wir noch nicht dort, wo wir sein sollen, aber wir sind viel näher dran als zuletzt", zog er Bilanz. Der Blick auf die Zeitentabelle zeigt: Im zweiten Segment, das noch am ehesten als Maßstab für die wahre Stärke eines Teams gilt, hatte Räikkönen als Vierter weniger als eine halbe Sekunde Rückstand auf die Bestzeit von Sebastian Vettel.

"Von gestern auf heute scheinen wir etwas gefunden zu haben. Verändert haben wir aber nichts - außer KERS natürlich", spielte der Ferrari-Pilot auf den Einbau des Energierückgewinnungssystems an, das er gestern noch nicht im Auto hatte. Und er kündigte für morgen an: "Wir werden versuchen, in die Punkte zu fahren. Es wird ein heißes Rennen. Mal schauen, wie wir das Beste aus dem Auto herausholen können."

Die brütende Hitze von heute 38 Grad sei "beim Fahren kein Problem", analysierte Räikkönen, aber er stellte im letzten Run des Finales abbauende Reifen fest und konnte sich deshalb nicht mehr steigern. Fazit nach dem bisher schlechtesten Qualifying der Saison: "Ich würde nicht sagen, dass die Strecke besser geworden ist, im Gegenteil: Am Ende fühlte sie sich sogar rutschiger an als zu Beginn. Vielleicht lag das an der Hitze", so der "Iceman".

Fotoquelle: xpb.cc

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