Felipe Massa ist einen Tick schneller, aber nach wie vor nicht schnell genug

Formel 1 2009

— 25.04.2009

Ferrari macht "kleinen Schritt nach vorn" aus

Zum zweiten Mal in dieser Saison schafften es beide Ferrari-Piloten in der Qualifikation zum Großen Preis von Bahrain in die Top 10

Das Qualifying zum Großen Preis von Bahrain gab für das Ferrari-Teams zumindest eine kleine Entwarnung, denn beide Piloten schafften es in die Top 10. Felipe Massa hatte 1,387 Sekunden Rückstand und wurde Achter, Kimi Räikkönen belegte mit 1,949 Sekunden Abstand auf die Spitze Position 10.

"Es scheint, als hätten wir einen kleinen Schritt nach vorn gemacht", so Massa. "Wir wissen jedoch, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben. Persönlich bin ich glücklich, dass ich in der Qualifikation wieder zurück in der Top 10 bin, und ich hoffe, dass wir ein gutes Rennen haben und es in die Top acht schaffen können."

"Heute Morgen war das Handling des Autos sehr gut, aber am Nachmittag verlor es etwas an seiner Leistung aufgrund von Übersteuern, womöglich hing dies mit den Bedingungen auf der Strecke zusammen."

"Morgen wird es sehr heiß werden, und dies wird einen beträchtlichen Effekt auf die Zuverlässigkeit und die Leistung der Reifen haben. Wir müssen versuchen, es in das Ziel zu schaffen, und ein paar Punkte zu holen, indem wir das Maximum aus KERS machen, vor allem beim Start."

"Es wäre schwierig geworden, besser abzuschneiden als Position zehn", so Räikkönen. "In den ersten beiden Teilen des Qualifyings war das Verhalten des Autos besser als erwartet, aber im dritten Qualifying-Teil hatte ich keinerlei neue weichen Reifen mehr, da ich schon alle vier Sätze verwandt habe."

"Die Leistung des Autos hat sich mit KERS verbessert. Das morgige Rennen wird aufgrund der hohen Temperaturen sehr hart werden. Lasst uns schauen, was wir erreichen können. Das Ziel ist es, in die Punkte zu kommen."

"Wir können in Bezug auf die absolute Leistung nicht glücklich sein, aber zumindest haben wir es zum zweiten Mal in dieser Saison geschafft, beide Autos in den dritten Qualifying-Durchgang zu bekommen", so Chefingenieur Chris Dyer.

"Im letzten Teil des Qualifyings kämpfte Kimi etwas mehr als sein Teamkollege, da er keine neuen weichen Reifen mehr hatte. Wenn man jedoch alles bedenkt, dann ist dies das Beste, das wir heute erwarten konnten."

"Wir haben eine gute Strategie und hoffen, dass wir morgen beide Autos in den Punkten ins Ziel bekommen können. Gestern Nachmittag entschieden wir uns dazu, KERS in beide Autos einzubauen. Wir haben die Daten aus dem Freien Training sehr sorgfältig studiert, und dies ließ diesen Schluss zu."

"Wir sind uns der aktuellen Situation in Bezug auf die Hackordnung bewusst, und wie schwierig es sein würde, in den dritten Qualifying-Durchgang zu kommen", so Teamchef Stefano Domenicali. "Man muss sich nur einmal die Zeiten im zweiten Teil der Einheit anschauen, als fünf Autos innerhalb von einer halben Zehntelsekunden lagen. Das kleinste Problem, und du würdest es nicht schaffen."

"Dies ist natürlich kein Ergebnis im Ferrari-Stil, aber wir müssen aus der Not eine Tugend machen. Morgen wird es wichtig sein, sicherzustellen, dass wir es zunächst einmal bis zur karierten Flagge schaffen. Bei diesen hohen Temperaturen ist es für die Zuverlässigkeit des Autos ein Härtetest. Unser Ziel ist es einfach, die Null aus unserer Punkte-Karte in der Meisterschaft zu streichen."

Fotoquelle: xpb.cc

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