Etwas besser lief es ja für Nelson Piquet, aber noch nicht gut genug

Formel 1 2009

— 25.04.2009

Renault: Alonso holte erneut die Kohlen aus dem Feuer

Immerhin schaffte es Nelson Piquet erstmalig in dieser Saison in den zweiten Durchgang, doch dann war wieder frühzeitig Schluss - Alonso startet als Siebter

Renault ist noch nicht dort, wo man in dieser Saison hin wollte. Fernando Alonso schlug sich in Bahrain dennoch wieder wacker und stellte den Renault R29 auf den siebten Startplatz. Für Nelson Piquet lief es etwas besser als zuvor. Er schaffte es in Q2, doch alle Bemühungen dort blieben fruchtlos. Der Brasilianer blieb auf Rang 15 wie festgezurrt.

"Wir haben wieder ein sehr enges Qualifying erlebt", so Alonso. "Im Cockpit war es extrem stressig und anstrengend, aber für die Zuschauer boten wir vermutlich eine gute Show. Seit dem China-Grand-Prix haben wir am Renault R29 nicht viel verändert, aber das Team arbeitete wieder mal bis spät in die Nacht, um mir ein wettbewerbsfähiges Auto hinzustellen."

Vom Ausgang war der Spanier nicht überrascht. "Das Qualifying lief ziemlich genau so ab, wie wir es erwartet hatten. Startplatz sieben entspricht unseren Hochrechnungen und stellt das momentan Mögliche dar", erklärte er. "Morgen müssen wir alles dafür tun, um in die Punkteränge zu fahren. Wir peilen einen Platz unter den ersten Sechs an, vielleicht noch etwas mehr."

"In Q2 habe ich etwas zu hart attackiert, um in den dritten Durchgang zu kommen", erklärte Piquet. "Ich steckte in einer Gruppe mit vier weiteren Autos und konnte wenig ausrichten. Also musste ich etwas riskieren und angreifen, aber es reichte nicht für Q3. Ich hoffe, dass uns morgen ein guter Start ins Rennen gelingt und wir unsere Strategie umsetzen können. Dann ist es vielleicht möglich, um Punkte zu kämpfen, denn das wäre im Moment dringend nötig."

Chefingenieur Pat Symonds zog ein durchwachsenes Fazit. "Fernandos Startposition spiegelt in etwa die derzeitige Stärke unseres Autos wider. Nelson unterlief in seiner wichtigsten Runde in Q2 leider ein Fehler, sodass er heute nicht zeigen konnte, zu was er eigentlich in der Lage ist", erklärte er. "Uns erwartet ein schwieriges Rennen. Der Wind bereitete uns schon heute Probleme und soll morgen eher stärker werden. Aus strategischer Sicht müssen wir vor allem auf die Reifen achtgeben, aber ich bin zuversichtlich, dass wir einige WM-Punkte einfahren werden."

Fotoquelle: xpb.cc

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