Nick Heidfeld und Robert Kubica kamen sich am Start zu nahe

Formel 1 2009

— 26.04.2009

BMW Sauber F1 Team Schlusslicht: "Eine Katastrophe"

Eine Kollision am Start und eine schlechte Leistung des Autos bedeuteten, dass Robert Kubica und Nick Heidfeld die Ziellinie als Letzte überquerten

Der Große Preis von Bahrain lief für das BMW Sauber F1 Team noch schlechter als das Rennen in China. Nachdem die Fahrer ohnehin schon sehr bescheidene Startplätze hatten, fanden sie sich nach Kollisionen in der ersten Kurve am Ende des Feldes wieder. Robert Kubica wurde 18., Nick Heidfeld 19. Das Team erwartet nun das Update des F1.09 für den Großen Preis von Spanien.

"Mein Rennen war schon nach der ersten Kurve gelaufen", so Kubica. "Ich war zwischen Nick und einem anderen Auto, wir haben uns berührt, und ich habe meinen Frontflügel zerstört. Danach lief die Kommunikation mit der Boxencrew nicht rund. Ich wollte direkt zum Boxenstopp, konnte aber erst eine Runde später rein fahren."

"Anschließend war das Rennen sehr schwierig, denn ich hatte einen langen Stint in einem schweren Auto auf den härteren Reifen. Wir waren viel zu langsam. Ich hoffe, dass wir in Barcelona einen großen Schritt machen werden."

"Das Ergebnis ist eine Katastrophe, auch wenn wir nicht gerade vom Glück verfolgt waren mit der Kollision in der ersten Kurve", meinte Heidfeld. "Erst dachte ich, die Aufhängung sei gebrochen, aber wenigstens konnte ich mit einer neuen Fahrzeugnase weiterfahren."

"Die erste Rennhälfte mit den härteren Reifen war schwierig, die weichere Mischung hat es ein bisschen leichter gemacht. Wie auch immer: Es ist ein weiteres Rennen zum Vergessen, und wir hoffen alle auf Verbesserungen in Barcelona."

"Wir haben gewusst, dass dies erneut ein ganz schwieriges Wochenende werden würde", so BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. "Klar war auch, dass die Gefahr einer Kollision umso größer wird, je weiter hinten man steht. Hier waren unsere beiden Fahrer prompt früh von Kollisionen betroffen, wodurch das Rennen praktisch gelaufen war."

"Wir haben beide nach den fälligen Reparaturstopps mit viel Benzin und harten Reifen auf die Strecke geschickt, weil die einzige Chance, ins Rennen zurückzukehren, bei einer Safety-Car-Phase bestanden hätte. Aber selbst in diesem Fall wären keine Platzierungen in den Punkterängen möglich gewesen. Wir konzentrieren uns nun auf das Rennen in Barcelona, wo wir ein Aero-Entwicklungspaket an den Start bringen werden."

"Unsere Startpositionen waren keineswegs gut", so Chefingenieur Willy Rampf. "Und dann war das Rennen auch noch unmittelbar nach dem Start für beide Fahrer praktisch gelaufen. Nach den Kollisionen und den notwendigen Reparaturen gab es für sie keine Chance mehr, wieder entscheidend ins Renngeschehen einzugreifen. Wir müssen jetzt nach vorn schauen. In Barcelona werden wir mit einem verbesserten Fahrzeug antreten."

Fotoquelle: xpb.cc

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