Trullis dritter Rang ist für das ehrgeizige Team fast schon ein Trostpflaster

Formel 1 2009

— 26.04.2009

Leichte Enttäuschung bei Toyota: Sieg muss das Ziel sein

Nach dem dritten Rang von Jarno Trulli und der siebten Position von Timo Glock herrscht bei Toyota nach dem verpassten Sieg leichte Enttäuschung

Mit beiden Autos von der ersten Startreihe aus ins Rennen gegangen, hatte man sich bei Toyota für den Großen Preis von Bahrain viel ausgerechnet. Am Ende klappte es nicht mit dem ersten Formel-1-Sieg. Jarno Trulli kam als Dritter immerhin auf das Podium. Timo Glock hatte Pech, er wurde im Verlauf des Rennens bis auf den siebten Rang zurückgeworfen.

"Ich bin ein wenig enttäuscht, denn um ehrlich zu sein dachte ich, dass wir eine Chance haben, an diesem Wochenende Toyotas ersten Sieg zu holen", so Trulli. "Es war jedoch ein hartes Rennen. Ich war in der ersten Kurve etwas langsamer als Timo, ich verbrachte aus diesem Grund den ersten Rennabschnitt ihn verfolgend. Ich wusste, dass ich länger war als er, aber es war dennoch schwierig."

"Wir setzten dann auf einen sehr langen Rennabschnitt auf den harten Reifen. Es war ein wirklich harter Kampf mit den anderen Autos, und schlussendlich schnappte mir Sebastian nach meinem letzten Stopp die Position weg."

"Danach war er auf den harten Reifen und ich auf den weichen. Ich übte Druck auf ihn aus, denn ich war schneller, aber es gab keine Möglichkeit zum Überholen. Ich möchte mich dennoch bei den Ingenieuren und Mechanikern bedanken, denn sie haben sehr gute Arbeit geleistet, und es ist gut, wieder auf dem Podium zu stehen."

"Dies war ein schwieriges Rennen", so Glock. "Ich legte einen viel versprechenden Start hin und war überrascht, dass ich von der schmutzigen Seite vor Jarno kam. Dann war ich das erste Auto, das an die Box kam, was schon kritisch war. Aber als ich auf dem härteren Reifen wieder auf die Strecke kam, wusste ich nicht, wie viele Sekunden ich auf den ersten beiden Runden verlor, denn ich kämpfte wirklich um Haftung."

"Ich konnte in die Reifen keinerlei Hitze bekommen und verlor das Rennen im zweiten Rennabschnitt. Ich rutschte herum und es war klar, dass die Geschwindigkeit auf den Weicheren besser war. Schlussendlich jagte ich Kimi, aber es gab keine Möglichkeit, ihn zu überholen. Dennoch sind zwei Punkte besser als keiner, nun hoffen wir, dass wir in Spanien mehr erreichen."

"Wir hatten heute mehr erwartet", so Teamchef Tadashi Yamashina. "Ich bin jedoch über den dritten Rang glücklich und möchte mich bei Jarno für seine Anstrengungen bedanken. Timo kämpfte auf dem härteren Reifen mit der Stabilität, dort verlor er Boden, hat aber dennoch zwei Punkte nach Hause gebracht."

"Dies ist unser drittes Podium des Jahres, ich möchte mich aus diesem Grund bei allen Involvierten im Team verdanken, sowohl hier in Bahrain als auch in der Fabrik, auch bei unseren Sponsoren. Wenn wir Bedingungen wie diese haben, dann muss es nun unser Ziel sein, die Mitte des Podiums anzustreben, beginnend beim nächsten Rennen in Barcelona."

Fotoquelle: xpb.cc

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