Auch ein zweiter Rang darf gefeiert werden

Formel 1 2009

— 26.04.2009

Freude aber auch Enttäuschung bei Red Bull Racing

Natürlich freute man sich bei Red Bull Racing über den zweiten Rang von Vettel, aber man hatte auf den Sieg spekuliert und Webber konnte nicht punkten

Nach dem ersten Sieg beim Großen Preis von China herrschte bei Red Bull Racing Enttäuschung über den zweiten Rang von Sebastian Vettel - wie sich die Zeiten doch ändern. Teamkollege Mark Webber hatte aufgrund seines schlechten Startplatzes einen schweren Stand, er beendete das Rennen in Bahrain auf Position elf und damit außerhalb der Punkte.

"Sehr gut", meinte Vettel. "Dies ist ein gutes Ergebnis und gute Punkte, aber es war ein schwieriges Rennen. Der Start war in Ordnung, aber dann war plötzlich Lewis neben mir - er muss einen besonderen Knopf gedrückt und sich dadurch einen Vorteil verschafft haben."

"In die erste Kurve fuhren wir drei ziemlich tief hinein und Jenson lag außen, ich musste aus diesem Grund Platz machen und verlor zwei Positionen. Unglücklicherweise hing ich dann hinter Lewis fest, was zur Abnutzung der Reifen führte. Man beginnt zu rutschen und kann sich davon nie wirklich erholen. Man muss hier hart bremsen, benötigt aus diesem Grund die Reifen und die Stabilität des Hecks."

"Im zweiten Abschnitt des Rennens lag ich hinter Jarno, was schade war, denn ich war auf den weichen Reifen und hätte etwas schneller fahren können. Im dritten Abschnitt war es anders herum und ich musste mich gegen Jarno verteidigen, der dann auf den weichen Reifen war. Er war in meinen Spiegeln sehr groß, aber ich leistete mir keinerlei Fehler und wir wurden Zweiter. Ein großes Dankeschön an alle Jungs für dieses großartige Ergebnis."

"Mein Start war in Ordnung, wir hatten ein paar ordentliche erste paar Runden, aber dann blieb ich hinter Piquet hängen", so Webber. "Es ist sehr schwierig, ein Auto mit KERS zu überholen, er war auf den Geraden zu schnell, und dies hat den ersten Abschnitt des Rennens für mich wirklich zerstört."

"Wir wechselten dann auf eine Zwei-Boxenstopp-Strategie, aber die Haftung war auf dem härteren Reifen zu niedrig, auch wenn dies bei allen der Fall war. Wenn man nicht nahe an der Spitze in diesen Rennen ins Rennen geht, dann wissen wir die Folge, aber ich gab mein Bestes."

"Für Sebastian war es ein guter Tag, der die Leistung des Autos zeigte. Meine Mechaniker arbeiteten wie verrückt und das Auto war zuverlässig, wir werden unseren Tag schon noch haben."

"Der zweite Rennabschnitt diktierte unseren Nachmittag, als Jenson und Lewis es schafften, an Sebastian vorbeizukommen", so Teamchef Christian Horner. "Er verlor dann im ersten Abschnitt des Rennens eine Menge Zeit hinter Lewis und im zweiten Abschnitt hinter Jarno, als er auf dem härteren Reifen war."

"Als er freie Bahn hatte, war er sehr schnell und war in der Lage, sich selbst bis auf die zweite Position nach vorn zu bringen. Dies ist also ein großartiges Ergebnis, weitere acht Punkte, und wir sind in der Konstrukteurswertung weiterhin Zweiter. Wir hatten ein Auto, das heute schnell genug war, um wieder zu gewinnen."

"Mark fuhr aus einer schwierigen Startposition ein schwieriges Rennen. Er hatte eine gute Geschwindigkeit, aber da fast alle Autos ins Ziel kamen, war der elfte rang womöglich heute für ihn das Optimum."

"Wir haben gemischte Gefühle", so Fabrice Lom, Chefingenieur von Renault. "Der zweite Rang ist ein Platz, den wir genießen können, es ist ein sehr gutes Ergebnis. 26 Punkte aus zwei Rennen zu holen ist für das Team etwas sehr besonderes, aber wir hatten heute ein Auto, das in der Lage war zu gewinnen. Es gibt also auch etwas Enttäuschung."

"Dies gilt auch für Mark. Er war sehr schnell, aber wenn man von so weit hinten in der Startaufstellung losfährt, dann ist es sehr schwierig zu überholen, besonders die KERS-Autos. Aber es ist ein gutes Ergebnis und wir haben eine Menge Punkte im Sack, jetzt, wo wir nach Europa reisen."

Fotoquelle: xpb.cc

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