Wieder auf dem Podium: Darf's ein Schlückchen Warrd sein, Sebastian?

Formel 1 2009

— 27.04.2009

Vettel und der WM-Titel: "Dafür sind wir da!"

Sebastian Vettel redet nicht mehr um den heißen Brei herum: Er will 2009 Weltmeister werden, weiß aber, dass das alles andere als einfach wird

Mit 18 Punkten aus vier Rennen ist Sebastian Vettel derzeit WM-Dritter, nur noch einen Zähler hinter Rubens Barrichello, aber 13 hinter Spitzenreiter Jenson Button. Allerdings war in China und Bahrain niemand so erfolgreich wie er, sodass er speziell von den deutschen Medien in eine Favoritenrolle gedrängt wird.

Und Vettel nimmt diese an: "Dafür sind wir da", entgegnete er auf die Frage nach seinen WM-Chancen. "Es ist noch ein ganz schön weiter Weg, aber in den letzten beiden Rennen haben wir gut gepunktet. Über die ersten beiden Rennen lässt sich streiten, aber wir sind nichtsdestotrotz auf dem richtigen Weg." Ohne die unnötigen Ausfälle in Australien und Malaysia wäre er wahrscheinlich jetzt schon fast auf Augenhöhe mit Button.

Besonders ermutigend: Red Bull ist das mit Abstand schnellste Team mit einem konventionellen Diffusor, wird in diesem Bereich erst später nachrüsten. Chefdesigner Adrian Newey arbeitet in der Fabrik in Milton Keynes auf Hochtouren an einem Doppeldecker. Das ist jedoch kein einfaches Unterfangen, weil der RB5 komplett anders konzipiert ist als alle anderen Autos. Dadurch fällt die Integration eines neuen Diffusors schwieriger.

Bereits beim Europaauftakt am 10. Mai wird Vettel - wie alle anderen Teams auch - ein neues Aerodynamikpaket zur Verfügung haben: "Das Team macht weiter Fortschritte und zu Hause in England kocht es - jeder versucht, die neuen Teile so schnell wie möglich ans Auto zu bringen. Für Barcelona gibt es einen kleinen Schritt nach vorne. Dann vielleicht noch mal einen, der uns noch ein bisschen weiter nach vorne spülen sollte", so der 21-Jährige.

Vettel weiß aber, dass ihm der WM-Titel nicht in den Schoß fallen wird: "Brawn hat bisher den stärksten Eindruck hinterlassen", analysierte er und fügte an: "Man darf auch nicht die Teams vergessen, die in den vergangenen Jahren dominant waren, McLaren und auch Ferrari. Sie haben eine Menge Ressourcen und haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie sehr schnell zurückkommen können, selbst wenn sie einen schlechten Start hatten."

Fotoquelle: xpb.cc

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