Die Leistungen von Nelson Piquet bei Renault werden kritisch beäugt

Formel 1 2009

— 28.04.2009

Piquet braucht "Unterstützung und keinen Druck"

Renault-Pilot Nelson Piquet kann in kritischen Zeiten auf die Unterstützung seines Vaters zählen - Falsche Strategie im Team?

In Bahrain konnte Nelson Piquet erstmals in diesem Jahr halbwegs auf dem Niveau seines prominenten Teamkollegen Fernando Alonso fahren. Zuvor war der Brasilianer schon wieder unter Druck geraten, doch zog er mit einer soliden Fahrt durch die Wüste seinen Kopf zunächst aus der Schlinge. Er sei ein "exzellentes Rennen" gefahren, sagte sogar Teamchef Flavio Briatore, der den Schützling zuletzt kritisert hatte.

"Ich habe vorher zu Flavio gesagt, dass er nur das Maximum aus Nelson herausholen kann, wenn er ihm den Rücken stärkt", gab Ex-Weltmeister Nelson Piquet Senior eine kurze Betriebsanleitung für seinen Sohn weiter. Er kritisierte: "Wenn die Ingenieure am Funk über seine Leistung maulen, obwohl er in seiner Qualifikationsrunde im Verkehr hing, wie soll ein Fahrer da Selbstbewusstsein aufbauen?"

Piquet Senior machte das Team und weniger den Fahrer für die Ereignisse verantwortlich: "Sie lassen ihn im Training viel zu oft mit vollem Tank fahren. Das Team weiß doch genau, dass er Probleme hat, wenn er mit wenig Benzinlast fahren muss. Sie sollten ihn häufiger im Qualifyingtrimm rausschicken." Papa Piquet stellte Sohn Piquet eine gute Zukunft in Aussicht: "Er wird in Barcelona besser sein als in Bahrain. Nelsinho weiß genau, was er kann."

Fotoquelle: Renault

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