Und wieder steigt der Preis: Jenson Button holt in Bahrain den dritten Sieg

Formel 1 2009

— 29.04.2009

Der Poker um Brawn-Sponsoring geht weiter

Brawn hat plötzlich die Qual der Wahl: Nicht nur die Virgin-Gruppe bietet um ein umfassendes Sponsoring mit, sondern insgesamt über 20 Interessenten

Im Winter stand man mit leeren Händen da, nun kann man sich die Geldgeber fast nach Belieben aussuchen. Drei Siege aus vier Rennen haben Brawn zur begehrtesten Aktie am Formel-1-Sponsoringmarkt gemacht. Nicht nur der britische Milliardär Richard Branson und seine Virgin-Gruppe haben großes Interesse an einer umfassenden Partnerschaft mit den Sensationsteam, sondern die Interessenten stehen regelrecht Schlange.

Bislang sind auf den Boliden von Jenson Button und Rubens Barrichello nur kleine Aufkleber von Virgin und weiteren Partnern zu finden. Der große Deal mit einem Namenssponsor und langfristigen Geldgeber steht noch aus. Und man hat keine Eile. Teamchef Ross Brawn hat mehrfach betont, dass die nähere Zukunft gesichert sei und man nun ein Modell auf die Beine stellen wolle, welches das Team für mindestens drei Jahre absichert.

Der Poker um die Brawn-Aktie läuft auf Hochtouren. Geschäftsführer Nick Fry hält dabei nach jetzt schon drei Rennsiegen von Button einen Royal Flush in der Hand. "Die potenziellen Sponsoren rufen immer montags an und sagen: 'Oh mein Gott, der Preis ist schon wieder gestiegen'. Wir haben 20 bis 25 Interessenten, die ein Sponsoring machen wollen, oder das Team gleich ganz kaufen möchten", sagte Fry der 'Times'.

Man hat aber keine Eile. Richard Branson versprach, dass er sein Angebot noch einmal nachbessern wolle und in Barcelona den Vertrag endlich unter Dach und Fach bringen möchte. "Richard hat ein Angebot gemacht", so Fry. Und weiter: "Wir fragen uns natürlich, ob es das beste Angebot ist, was wir bekommen können. Ross und ich müssen zur richtigen Entscheidung kommen und nicht zur schnellsten Entscheidung."

Fotoquelle: xpb.cc

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