Prodrive-Chef David Richards hat seit vielen Jahren Formel-1-Ambitionen

Formel 1 2009

— 02.05.2009

Die Zukunftsplanungen des David Richards

Alle Zeichen bei David Richards stehen auf Formel 1 - fraglich ist nur, mit welchem Namen und wohl auch von welchem Standort aus

Auf dem Papier sieht alles nicht ganz so rosig aus: Mit Prodrive ist David Richards ein gestandener Kandidat für den Formel-1-Einstieg - doch bisher blieb dieser Schritt aus. Zu allem Überfluss knickte im Winter auch noch das Rallye-Standbein ein, als Subaru den Rücktritt erklärte. Das alles bringt Richards aber nicht aus der Ruhe. Die Planungen gehen weiter - auch in Richtung der Formel 1, denn die Kriegskasse ist gut gefüllt.

Doch auch wenn sich abzeichnet, dass die Formel 1 künftig günstiger werden wird - Richards bleibt leise. "Die neuen Regeln, die von der FIA angekündigt wurden, sind in etwa das, was wir erwartet hatten", erklärte er. "Uns ermutigen die neuen Regeln. Damit kann man als Team mit einem realistischen Budget überleben und konkurrenzfähig sein."

"Dennoch ist es wichtig für uns und unsere Partner, dass es eine langfristig angelegte Stabilität der Richtung der Formel 1 gibt - das wird ein zentrales Problem bei unseren Fortschritten sein", fuhr er fort. Klar ist auch nicht, in welcher Form man der Formel 1 beitreten würde. "Es nicht vollkommen sicher, dass wir mit Aston Martin in der Formel 1 vertreten sein würden."

Das wäre zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht wichtig. Vielmehr stehe die Arbeit an einem möglichen Einstieg an erster Stelle. Dabei offenbarte er in Doha einen interessanten Randaspekt: Im Nahen Osten gibt es mittlerweile einige motorsportliche Events, jedoch kaum ein Rennsportteam. "Es gab bisher positive Gespräche, ich glaube, wir bewegen uns in die richtige Richtung", so Richards auf die Frage, ob es Anfragen gibt, ein neues Formel-1-Team im Nahen Osten zu verankern.

"Die Regierungen in diesen Regionen schauen sich an, wie sie verschiedene Industriezweige langfristig halten können", erklärte er weiter. "Motorsport kann hierbei ein Katalysator sein, denn er zieht gute Ingenieure und viel internationales Interesse an. Seit etwas fünf Jahren finden viele Investitionen in den Motorsport hier statt."

Fotoquelle: xpb.cc

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