Das Stadtbild von Barcelona ist geprägt durch zahlreiche Gaudi-Bauwerke

Formel 1 2009

— 06.05.2009

Formel 1 kommt in die Gaudi-Metropole

In der architektonisch interessanten Metropole Barcelona steigt der fünfte WM-Lauf 2009 - Vorschau auf Rennstrecke, Land und Leute

4,655 Kilometer lang ist der Circuit de Catalunya, der Anfang der 1990er-Jahre vom Royal Automobile Club of Catalunya gebaut wurde, um der Formel 1 unweit von Barcelona eine moderne Strecke zu schenken. Aufgrund der zeitgemäßen Boxenanlagen und der vorbildlichen Sicherheit nutzen die Teams die Strecke im Winter sehr ausgiebig, um bei milden Temperaturen testen zu können. Aus diesem Grund kennt jedes Team die Piste wie die eigene Westentasche.

Seit 1991 findet der Große Preis von Spanien nördlich von Barcelona statt, in diesem Jahr jährt er sich zum 19. Mal. Davor fuhr trug man den Großen Preis von Spanien in Jerez aus, wo sich die Formel-1-Teams ebenfalls vermehrt zu Testfahrten treffen. Besonders die fehlende Nähe zu einer Großstadt war für den Automobilweltverband FIA ein Grund, lieber ein Rennen auf der modernen Strecke von Barcelona zu veranstalten und sich aus Jerez zurückzuziehen. Pedralbes (zweimal), Montjuich (viermal) und Jarama (neunmal) waren weitere Austragungsorte des Spanien-Grand-Prix, der 2009 zum 53. Mal ausgetragen wird.

Barcelona ist für seine historischen Gebäude bekannt

Barcelona ist wohl jene Stadt, die in Spanien am meisten zu bieten hat. Bekannt in erster Linie für die weltberühmte Kirche Sagrada Familia und die vielen anderen, etwas bizarr anmutenden Gaudí-Gebäude, bietet die katalanische Millionenstadt dem Touristen allerdings nicht nur schöne historische Gebäude zur Ansicht. Ganz besonders für männliche Besucher hat Barcelona - klingt nicht der Name allein schon wie eine Einladung zum Flirt? - allerhand vorzuweisen. Stolze Spanierinnen mit langen Haaren und noch längeren Beinen - da riskiert selbst der treueste Ehemann schon mal den einen oder anderen Blick.

Die Auswahl an vorzüglichen Restaurants ist in Barcelona grenzenlos. In den Seitenstraßen rechts und links der bekannten Rambla reiht sich Lokal an Tapa Bar - man hat die Qual der Wahl. Eines der berühmtesten und auch ältesten Lokale ist das Los Caracoles in der Escudillers 14. Die katalanischen Spezialitäten hier sind zwar nicht ganz billig, dafür kann es einem aber durchaus passieren, dass Nick Heidfeld am Nebentisch seine Gambas nach Art des Hauses genießt oder sich die McLaren-Mercedes-Mannschaft zu einem ausgedehnten Dinner versammelt hat.

Die besten Restaurants der Millionenmetropole

Fotos an den Wänden zeugen davon, dass das "Schnecken", wie die deutsche Übersetzung für Caracoles lautet, schon seit vielen Jahren ein beliebter Treffpunkt für prominente Barcelona-Besucher ist. In der Bar Celta in der Carrer de la Merce 16 gibt es vorzügliche galizische Gerichte, Fischliebhaber sollten sich das Antigua Casa Solé in der Carrer Sant Carles 4 oder das Cangrejo Loco am Olympischen Hafen merken. Von hier aus ist es dann auch nicht mehr allzu weit, dass man die soeben verspeisten Kalorien beim Tanzen in einem der zahlreichen Clubs, wie dem Octopussy am Moll de la Fusta 4, wieder abarbeiten kann, denn das Port-Olimpico-Viertel erwacht eigentlich erst nach Sonnenuntergang so richtig zum Leben, und was sorgt wohl besser für romantische Stimmung als der Mond, der sich im Meer spiegelt?

Feiern kann man in Barcelona jedoch nicht nur am Port Olimpico sondern fast überall in der Stadt. Exklusive Clubs und Bars finden Nachtschwärmer und solche, die es werden wollen, in der Altstadt rund um die Plaça Real und im Distrikt Borne. Zum Anbandeln bestens geeignet ist hier das Mirablau, in dem es nicht nur die besten Cocktails der Stadt gibt, sondern auch einen wunderschönen Blick über die Dächer Barcelonas. So richtig abtanzen kann man dann später im Dot in der Carrer Nou de Sant Francesco 7 oder in der Disco im Keller des Hotels Princess Sophie.

Heiße Nächte mit gar nicht so kühlen Leuten...

Heiße Nächte mit gar nicht so kühlen Leuten kann man auch ein Stück außerhalb Barcelonas erleben, man braucht allerdings ein Auto und sollte am besten schon bevor es losgeht einen Fahrer bestimmen. Etwa 40 Minuten nördlich von Barcelona steppt in den Gassen von Calella allabendlich der Bär. Während die Fischer am Strand geduldig darauf warten, dass ein Fisch anbeißt, brauchen die Angler in den Straßen bei weitem nicht so viel Geduld haben. Eine gewisse Vorsicht ist hier aber geboten, denn Spanier sind in Calella am Grand-Prix-Wochenende Mangelware und da kann es einem schon passieren, dass man ganz plötzlich und unerwartet seinem Nachbarn gegenübersteht...

66 Mal (Gesamtdistanz: 307,104 Kilometer) drehen die Piloten im Rennen ihre Runden um den katalanischen Kurs, der aus einer guten Kombination von schnellen, mittelschnellen und langsamen Kurven besteht. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt rund 225 km/h. Die Strecke ist bekannt dafür, dass sie sich im Laufe des Wochenendes ständig verändert. Dies liegt zum einen daran, dass häufig kräftiger Wind Staub auf die Strecke weht, der im Laufe des Wochenendes durch den griffigen Gummiabrieb der Reifen ersetzt wird. Hinzu kommen ständig wechselnde Windstärken und Windrichtungen sowie die Tatsache, dass sich die raue Charakteristik des Asphalts durch Temperaturschwankungen oder nächtlichen Regen stark verändert.

Beste Überholmöglichkeit vor der ersten Kurve

Die lange Start- und Zielgerade ist mit knapp über 800 Metern Länge eine der längsten der Formel 1 und führt in eine enge Rechts-Links-Kurvenkombination, die nach dem Start oftmals für die 20 Autos zu eng ist. An dieser Stelle kann dank dem Windschatten am besten überholt werden. Anschließend geht es in einer lang gezogenen Rechtskurve bergauf, hier sind eine gute Balance des Autos sowie viel PS sehr wichtig. Nach einer Rechtskurve folgt eine schwierige Linkskurve, die stark nach unten abfällt, weswegen die Autos im Eingang zum Untersteuern neigen und im Ausgang nervös sind. Zahlreiche Kurven winden sich nach oben oder unten, weswegen es für die Fahrer ein Leichtes ist, den Bremspunkt zu verpassen und sich einen Bremsplatten einzuhandeln.

Neu ist seit 2007 die Schikane im letzten Sektor, die die zwei schnellen Zielkurven ersetzt. Die Veranstalter versprechen sich so einerseits mehr Sicherheit, vor allem aber eine bessere Überholmöglichkeit auf der Start- und Zielgeraden.

Aufgrund der mangelnden Überholmöglichkeiten ist es wichtig, sich im Qualifying eine gute Startposition herauszufahren. Oftmals endet das Rennen am Sonntag tatsächlich in einer Prozessionsfahrt, die ihre Spannung nur durch die Boxenstopps bezieht. Die Fahrer werden wegen der hohen Kurvengeschwindigkeiten und der teilweise kraftraubenden Bergauf- und Bergabschikanen stark gefordert. Von den Autos selbst ist besonders die Belastung der Reifen zu erwähnen, speziell für den linken Vorderreifen. Allerdings ist der Reifenverschleiß wegen der im Winter 2004/05 durchgeführten Neuasphaltierung weniger dramatisch als bisher. Beseitigt wurden dabei auch die Bodenwellen vor der ersten und in der zehnten Kurve.

"Schumis" tolle Erfolgsbilanz

Die Bilanz von Michael Schumacher in Barcelona ist beeindruckend: Er hat den Großen Preis von Spanien als einziger Fahrer sechsmal gewonnen. Jackie Stewart, Nigel Mansell, Alain Prost und Mika Häkkinen schlugen jeweils dreimal zu. 15 Mal startete Schumacher in Barcelona, 14 Mal kam er in den Punkten ins Ziel und holte zudem sechs Siege (1995,1996, 2001, 2002, 2003 und 2004). Mit 90 WM-Punkten ist Schumacher in Barcelona wie auf den meisten anderen Strecken auch der erfolgreichste Formel-1-Fahrer.

Das sagt David Coulthard über die Strecke:

"Der Circuit de Catalunya ist inzwischen eine ziemlich alte Grand-Prix-Strecke, aber in meinen Augen eine klassische, die einige aerodynamische Hochgeschwindigkeits-Herausforderungen beinhaltet. Kurve drei ist für die Fahrer eine echte Herausforderung: Man versucht, die Kurve am Eingang voll zu nehmen, aber man sieht den Ausgang nicht. Die Teams kennen die Strecke gut, weil wir in Barcelona am meisten testen. Meiner Meinung nach gewinnt dort das Auto mit dem besten Kompromiss aus Aerodynamik, Mechanik, Motor, Fahrer und Reifen. Ganz selten sieht man dort ein Auto aus Glück gewinnen, also ist Barcelona ein echter Gradmesser."

Zeitraffer:

2008:
Ferrari war 2008 in Barcelona das Maß aller Dinge: Kimi Räikkönen, der damit seine WM-Führung ausbaute, gewann den Grand Prix von Spanien souverän vor seinem Teamkollegen Felipe Massa. Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) und Robert Kubica (BMW Sauber F1 Team) auf den Rängen drei und vier hatten nur ein paar Sekunden Rückstand. Das lag aber weniger an ihrer eigenen Stärke als vielmehr an insgesamt drei Safety-Car-Phasen. Die größte Schrecksekunde jagte Heikki Kovalainen den 130.000 Zuschauern ein, als er in einer gut 200 km/h schnellen Rechtskurve wegen eines technischen Gebrechens in die Reifenstapel krachte und per Hubschrauber abtransportiert werden musste. Zum Glück blieb der Finne unverletzt. Pech auch für Nick Heidfeld: Der BMW Sauber F1 Team Pilot musste während einer Safety-Car-Phase zum Nachtanken an die Box kommen und fiel dadurch ans Ende des Feldes zurück. Der tragische Held des Nachmittags war aber Fernando Alonso im Renault, der nach dem bisher besten Qualifying der Saison an fünfter Stelle liegend mit Motorschaden ausfiel.

2007:
Nach dem vorangegangenen Sieg in Bahrain war Felipe Massa auch in Barcelona nicht zu stoppen: Der Ferrari-Pilot gewann den Start und feierte dann einen souveränen Triumph vor Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes), der damit die WM-Führung verlor. Lokalmatador Fernando Alonso im zweiten Silberpfeil wollte gleich in der ersten Kurve etwas zu viel, setzte sich neben Massa, musste aber ins Kiesbett und fiel dadurch zurück. Schlussendlich sicherte er sich Platz drei. Die Aufreger des Tages waren 2007 ein harmloses Boxenfeuer bei Massa, ein verpatzter Stopp bei Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team), der leer ausging, sowie eine Kollision der beiden Honda-Piloten Rubens Barrichello und Jenson Button.

2006:
2006 schlug endlich die Stunde von Lokalmatador Fernando Alonso: Auf dem Weg zu seinem zweiten WM-Titel ließ der Spanier vom Start bis ins Ziel nie etwas anbrennen, so dass er an jenem Sonntag nicht zu schlagen war. Anfangs hatte er seinen Renault-Teamkollegen Giancarlo Fisichella direkt hinter sich, wodurch er einen Vorsprung auf Michael Schumacher aufbauen konnte. Der Ferrari-Pilot ging später zwar an Fisichella vorbei, für eine Attacke gegen den Führenden reichte es aber nicht mehr. Alle anderen Teams außer Renault und Ferrari spielten keine ernsthafte Rolle im Rennen. Erwähnenswert: Juan-Pablo Montoya stellte seinen Silberpfeil mit einem Fahrfehler ins Kiesbett. Insgesamt kamen 15 Autos ins Ziel, 17 wurden gewertet.

2005:
Nach zahlreichen Problemen, Motorschäden und Querelen sicherte sich McLaren im Jahr 2005 in Barcelona den ersten Saisonsieg durch Kimi Räikkönen, der auch von der Pole Position startete. Fernando Alonso hatte vor heimischem Publikum keine Chance gegen den Finnen. Stark die Vorstellung von Toyota, Jarno Trulli und Ralf Schumacher landen auf den Plätzen drei und vier. Es folgten Giancarlo Fisichella (Renault), Mark Webber (Williams), Juan-Pablo Montoya (McLaren) und David Coulthard (Red Bull). Ein Debakel erlebte Ferrari: Rubens Barrichello wurde nur Neunter, Michael Schumacher gab nach zwei Reifenschäden entnervt auf.

2004:
2004 gewann Michael Schumacher trotz eines Problems mit dem Auspuff überlegen in Barcelona, Zweiter wurde sein Ferrari-Teamkollege Rubens Barrichello, der als einer der wenigen Fahrer nur zweimal an die Box kam. Den besten Start erwischte jedoch Renault-Pilot Jarno Trulli, der bis zum ersten Boxenstopp führte, den Ferraris dann aber nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Schlussendlich rettete Trulli den dritten Platz gegen den von hinten heranstürmenden Lokalmatador Fernando Alonso (ebenfalls Renault) knapp ins Ziel. Fünfter wurde Takuma Sato (BAR), der im Qualifying seine bis dato beste Leistung erbracht hatte und damit alle Experten überraschte. Für McLaren setzte es eine bittere Niederlage, denn Coulthard und Räikkönen kamen ohne ersichtliche Probleme nur auf den Plätzen zehn und elf ins Ziel. Aufregung herrschte aber schon vor dem Start des Rennens, als während der Formationsrunde ein verrückter Fan die Strecke stürmte.

2003:
Der Spanien-Grand-Prix 2003 markierte den ersten Einsatz des neuen Ferrari-Boliden für das Jahr 2003, des Ferrari F2003-GA. Und Michael Schumacher feierte unmittelbar einen Sieg beim ersten Einsatz des neuen Autos. Während am Start die beiden Ferrari wegzogen, war das Rennen für Kimi Räikkönen bereits beendet. Der Finne musste nach einem Fehler im Qualifying von ganz hinten starten und fuhr auf den stehen gebliebenen Antonio Pizzonia im Jaguar auf. An der Spitze entwickelte sich im Rennen ein enges Duell zwischen Michael Schumacher und Fernando Alonso im Renault, der eine bärenstarke Vorstellung lieferte und sich nach dem ersten Boxenstopp vor Rubens Barrichello schob. Hinter den Podesträngen kamen die Williams-Fahrer Montoya und Ralf Schumacher ins Ziel. Cristiano da Matta holte für sich und Toyota die ersten WM-Punkte der Saison. Siebenter wurde Mark Webber im Jaguar vor Ralph Firman im Jordan.

2002:
Michael Schumacher ließ nie einen Zweifel aufkommen, dass er in Barcelona der große Favorit auf den Rennsieg ist. Einzig sein Teamkollege Rubens Barrichello hätte dem Deutschen gefährlich werden können, doch der Brasilianer fiel mit einem technischen Defekt aus. Juan-Pablo Montoya fuhr einen sicheren zweiten Platz vor David Coulthard nach Hause. Die Plätze vier und fünf gingen an die Sauber-Piloten Heidfeld und Massa. Als Sechster holte Heinz-Harald Frentzen im Arrows den letzten Punkt. Nicht zum Rennen angetreten sind die Minardis, nachdem man am Wochenende drei gebrochene Heckflügel zu verzeichnen hatte.

2001:
Seinen letzten Spanien-Grand-Prix sollte Mika Häkkinen zum vierten Mal in Folge gewinnen, doch wenige Meter vor dem Ziel verabschiedete sich die Kupplung und der Silberpfeil-Pilot musste sein Auto abstellen, während Michael Schumacher trotz seiner 40 Sekunden Rückstand auf den Finnen den Sieg erbte. Häkkinens Teamgefährte David Coulthard blieb beim Vorstart mit Elektronikproblemen stehen und musste das Feld von hinten aufrollen und wurde nur Fünfter. Auf Platz zwei kam Juan-Pablo Montoya (Williams) vor Jacques Villeneuve als Überraschungsgast im BAR.

2000:
Mika Häkkinen beendete eine Serie von vier Rennen ohne Sieg mit dem dritten Triumph in Barcelona in Folge. Gerade einmal fünf Tage nach einem Flugzeugabsturz überquerte David Coulthard die Ziellinie als Zweiter und machte damit den dritten Doppelsieg in Barcelona für das McLaren-Team in Folge perfekt. Auf den dritten Platz kam Ferrari-Pilot Rubens Barrichello, während Teamkollege Michael Schumacher sich nach einer Reihe von Zwischenfällen nur mit dem fünften Platz hinter Bruder Ralf zufrieden geben musste. Die beiden hatten sich zuvor bei einem Überholmanöver berührt, wobei Rubens Barrichello als lachender Dritter profitierte. Bei einem Boxenstopp verletzte Michael Schumacher beim Wegfahren Mechaniker Nigel Stepney am Knöchel.

1999:
Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen holte seine fünfte Pole Position in Folge vor Eddie Irvine im Ferrari. Michael Schumacher wurde im Rennen lange Zeit von BAR-Pilot Jacques Villeneuve aufgehalten, der sensationell auf dem dritten Platz fuhr, dann aber mit technischen Problemen ausfiel. Erneut siegte Mika Häkkinen vor David Coulthard, Michael Schumacher wurde Dritter. Rubens Barrichello wurde wegen eines illegalen Autos nach dem Rennen disqualifiziert.

1998:
Mika Häkkinen siegte, Michael Schumacher rappelte sich nach einem schlechten Start wieder auf und sah noch als Dritter die Zielflagge. Eddie Irvine und Giancarlo Fisichella räumten sich gegenseitig von der Strecke, woraufhin die beiden sich verbal in die Haare gerieten.

1997:
Jacques Villeneuve holte sich mit einem Start-Ziel-Sieg die WM-Führung zurück, nachdem er zuvor mit seinem Williams zweimal nicht die Zielflagge gesehen hatte. Für eine Überraschung sorgte Prost-Pilot Olivier Panis, der als Zwölfter gestartet bis auf den zweiten Platz nach vorne fuhr und vor Jean Alesi im Benetton ins Ziel kam. Eddie Irvine kassierte wegen Blockierens von Olivier Panis und Ignorierens der blauen Flagge eine Zehn-Sekunden-Strafe.

1996:
In einer wahren Regenschlacht deklassierte Michael Schumacher in einer eindrucksvollen Fahrt die komplette Konkurrenz und holte sich trotz eines Motorenproblems überlegen den ersten Sieg für Ferrari. Der spätere Weltmeister Damon Hill startete von der Pole Position, drehte sich dann aber zweimal von der Strecke, bevor er nach einem dritten Dreher endgültig ausfiel. Jean Alesi (Benetton) wurde Zweiter vor Jacques Villeneuve (Williams). Nur sechs Autos sahen die Zielflagge.

Fotoquelle: F1Total.com

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