Mark Gallagher würde die Erfahrung aus neun Jordan-Jahren mitbringen

Formel 1 2009

— 07.05.2009

Gallagher: "Müssen schnell die Details erfahren"

Der irische A1GP-Teamchef Mark Gallagher liebäugelt mit der Rückkehr in die Formel 1: "Wir haben damals bei Jordan mit 6,5 Millionen Pfund angefangen"

Adam Carroll hat dem irischen A1GP-Team am vergangenen Wochenende den Titel beschert, nun sollen weitere Schritte folgen. Teamchef Mark Gallagher hatte bereits zuvor angekündigt, dass man sich im Falle des Erfolgs nach anderen Serien umschauen möchte. Anfangs hatte der frühere Jordan-Marketingchef nur über GP2, GP3 und Formel 2 gesprochen, doch nun scheint auch die Formel 1 eine denkbare Option zu sein.

"Ich begrüße das Budgetlimit natürlich sehr", sagte Gallagher dem 'Daily Express'. "Es ist eine tolle Möglichkeit, damit sich vielleicht auch mal wieder neue Gesichter in der Königsklasse zeigen." Er selbst zählt zwar zu den bekannten Gesichtern in der Formel 1, doch mit ART, Campos und Co. stehen derzeit mehrere echte Neulinge auf dem Sprung.

"Als wir 1991 mit Jordan in die Formel 1 kamen, haben wir 100.000 Pfund Eintrittsgeld gezahlt und hatten anfangs ein Budet von 6,5 Millionen Pfund", blickte Gallagher auf Zeiten zurück, wo man mit gut sieben Millionen Euro pro Jahr noch Grands Prix bestreiten konnte. "Wir schlugen uns richtig gut, doch später konnten wir einfach nicht mehr mithalten, weil die Werke unglaublich viel Geld ausgaben." Neun Jahre lang war der Ire im Team von Eddie Jordan.

"Die A1GP ist eine tolle Serie, aber die Formel 1 ist nun einmal die Spitze des Motorsports", erklärte Gallagher seine Ambitionen. "Ich finde, dass Adam Carroll in die Formel 1 gehört, aber ein solches Unternehmen muss man vorsichtig angehen. Wir müssen die Voraussetzungen kennen. Wir warten wie alle anderen auf die genauen Details. Wenn man 2010 dabei sein möchte, muss man jetzt ganz schnell die Details erfahren."

Die FIA hat die Einschriebefrist für das kommende Jahr kurz und kurzfristig gestaltet. Vom 22. bis 29. Mai nimmt der Motorsport-Weltverband Nennung für die Weltmeisterschaft 2010 entgegen, allerdings sind Nachnennungen ebenfalls noch möglich. Ende Mai sollen sich jedoch die möglichen Neueinsteiger vorgestellt haben. Laut Max Mosley und Bernie Ecclestone will man sich die Bewerber ganz genau anschauen, um drei ersthafte und potente Kandidaten für 2010 auszuwählen.

Fotoquelle: xpb.cc

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