Sebastian Vettel kann mit dem für ihn neuen Erfolgsdruck offenbar gut umgehen

Formel 1 2009

— 07.05.2009

Vettel: Alles kann passieren

Trotz des Rummels um seine Person bleibt Sebastian Vettel realistisch, was seine Chancen auf den Gewinn des WM-Titels angeht

Nach einem Sieg und einem zweiten Platz in den vergangenen beiden Rennen - und das ohne Doppeldiffusor - macht Sebastian Vettel keinen Hehl mehr daraus, dass er den WM-Titel am liebsten schon 2009 gewinnen würde. Doch gleichzeitig weiß er auch, dass die Saison beim Europaauftakt in Barcelona quasi wieder von vorne beginnt.

Red Bull hat für dieses Wochenende wie alle anderen Teams einige Neuerungen im Gepäck, doch "das sind nur kleine Modifikationen, kein neuer Diffusor und keine neuen Flügel", relativiert Vettel. "Aber das Schöne an diesem Sport ist ja, dass ein paar kleine Teile hier und da einen großen Unterschied machen können." Der neue Doppeldiffusor, dessen Integration sich bei Red Bull schwieriger als bei anderen gestaltet, soll bis Monte Carlo fertig werden.

"Wenn man Brawn einmal außen vor lässt, dann ist es bisher sehr eng zugegangen", analysiert der 21-jährige Wahlschweizer. Gerade deswegen könnte sich an diesem Wochenende und danach noch so manches mehr verschieben als in der Vergangenheit: "Die Autos stehen am Anfang ihrer Entwicklungszyklen. Wer auch immer nun einen Schritt nach vorne macht, der kann viele Gegner mit einem Schlag überholen. Aber das muss man abwarten."

In der Fahrer-WM ist Vettel derzeit 13 Punkte hinter Jenson Button und einen hinter Rubens Barrichello Dritter. Ist das schon ein Gradmesser, Sebastian? "Die Zwischenwertung ist zu diesem Zeitpunkt des Jahres nicht entscheidend, aber da hat Jenson derzeit die beste Ausgangsposition. In vier Rennen kann das jedoch schon wieder ganz anders ausschauen", entgegnet der Deutsche mit dem Selbstvertrauen eines zweifachen Grand-Prix-Siegers.

Der neue Erfolgsdruck stört ihn jedenfalls nicht: "Zunächst mal ist das eine gute Sache, denn der WM-Titel ist das Ziel. Ich habe auch früher immer mein Bestes gegeben, aber das Ziel waren schon immer solche Erfolge. Jetzt sind wir in einer guten Position dafür. Ich glaube auch, dass wir uns noch steigern können, aber was die Weltmeisterschaft angeht, so ist es noch ein weiter Weg. Es sind noch viele Rennen zu fahren, also ist bis jetzt noch nichts entschieden."

Fotoquelle: xpb.cc

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