Kimi Räikkönen kritzelte heute Nachmittag in Barcelona fleißig Autogramme

Formel 1 2009

— 07.05.2009

Räikkönen und die magischen 525 Tage

Seit Barcelona 2008 wartet Kimi Räikkönen nun schon auf einen Sieg - Dauert seine Durststrecke noch bis zum Grand Prix von Japan?

Am Sonntag sind es genau 378 Tage, dass Kimi Räikkönen zum letzten Mal einen Grand Prix gewonnen hat. So lange musste der Finne erst zweimal auf einen Sieg warten: zwischen Malaysia 2003 und Belgien 2004 und zwischen Japan 2005 und Australien 2007. Damals dauerte die Durststrecke je 525 Tage an. Um wieder auf diese magische 525 zu kommen, müsste sich der Ex-Weltmeister noch bis zum Grand Prix von Japan gedulden.

Doch solche Zahlenspiele interessieren den "Iceman" herzlich wenig, ebenso wenig wie die Tatsache, dass er auf dem Circuit de Catalunya, wo am kommenden Wochenende wieder gefahren wird, im Vorjahr gewinnen konnte: "Das macht für mich keinen Unterschied", sagte Räikkönen am Donnerstag gewohnt kurz angebunden. "Als Rennfahrer ist für mich jedes Rennen eine Gelegenheit, es noch mal zu versuchen. Ich lege keinen Wert auf Statistiken."

Bedeutend mehr Wert legt er auf die Tatsache, dass er in Manama die ersten drei Punkte der Saison geholt und somit für Ferrari die "rote Laterne" in der Konstrukteurs-WM abgeschüttelt hat. Das Traditionsteam aus Maranello steckt zwar unübersehbar weiterhin in der Krise, doch Barcelona soll die große Wende bringen. Räikkönen bekommt sogar ein eigenes Leichtgewichtschassis, das vorerst nur ihm zur Verfügung steht.

"Ich bin froh, dass das Team so hart für mich gearbeitet hat", bedankte er sich bei den Ingenieuren. "Das wird mir definitiv dabei helfen, das zusätzliche Gewicht des KER-Systems zu verkraften, von dem wir wissen, dass es uns etwas bringt. Ich bin um ungefähr zehn Kilo schwerer als Felipe, daher freue ich mich über dieses Chassis. Kombiniert mit dem zusätzlichen Anpressdruck dank der Aeroentwicklungen könnte das einen Unterschied machen. Wie viel? Warten wir ab."

Einen Neubeginn der Saison erwartet Räikkönen aber nicht: "Wir müssen realistisch bleiben. Wir haben unser Bestes gegeben und die Zahlen aus dem Windkanal sind recht ermutigend, aber wir müssen erst einmal abwarten, was die anderen Teams gemacht haben. Erst am Ende des Freitags oder am Samstag werden wir genauer wissen, was die Weiterentwicklungen der verschiedenen Teams in puncto Kräfteverhältnis bewirken."

Fotoquelle: xpb.cc

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