Timo Glock war mit seinen Vorbereitungen nicht zufrieden

Formel 1 2009

— 08.05.2009

Toyota sucht noch nach dem Weg

Der erste Trainingstag in Spanien verlief für Toyota nicht perfekt, doch auch die langsamen Rundenzeiten ließen keine Alarmglocken schrillen

Neuerungen stehen bei fast allen Teams in Barcelona an, so auch bei Toyota. Doch neue Entwicklungen erschweren unter Umständen auch die Erarbeitung eines Setups. Waren Jarno Trulli und Timo Glock am Morgen noch schnell, so waren die Nachmittagszeiten sehr diskret. Zufrieden waren beide nicht, doch zumindest Trulli gab sich auch nicht sonderlich besorgt.

"Wir haben das normale Testprogramm eines Freitags für Reifen und Setup durchgezogen, damit für bereit für das Qualifying sind", so der Italiener. "Auch bezüglich der Strategie mit den Reifen haben wir gearbeitet. Und obschon die Reifentests gut verliefen, müssen wir Daten analysieren, um eine Entscheidung zu fällen."

Mit dem TF109 war noch nicht richtig zufrieden. "Das Auto ist nicht perfekt, es muss noch ausbalancierter werden, damit ich zufrieden damit bin", fuhr er fort. "Für das Qualifying morgen werden sich die Bedingungen aber ändern, daher bin ich nicht arg besorgt. Wir müssen abwarten, was morgen dann passieren wird."

"Um ehrlich zu sein, dies war für mich kein sehr guter Tag", so Glock. "Ich kämpfte in beiden Einheiten ein wenig mit dem Verhalten der Reifen, und es ist wirklich schwierig zu verstehen, was das Problem war. Wir müssen die heutigen Ergebnisse analysieren und hart daran arbeiten, um für das morgige Qualifying eine Verbesserung zu finden. Ich bin nicht glücklich, wie es heute gelaufen ist, aber ich werde nicht aufgeben. Wir werden unser Bestes geben, um eine Lösung zu finden."

"Auch wenn ich über die Zeiten-Tabelle nicht allzu besorgt bin, müssen wir sagen, dass das heute harte Arbeit war", so Chefingenieur Dieter Gass. "Dank der enormen Anstrengungen aller in Köln haben wir ein ziemlich bedeutendes Aerodynamik-Update an diesem Wochenende mitgebracht. Da es während der Saison keine Tests gibt, mussten wir dies alles heute bewerten."

"Wir fuhren eine Menge Runden und nahmen einige Vergleichsfahrten vor, um so viele Informationen wie möglich zusammen. Natürlich hat man nicht so viel Zeit wie bei den Tests, um sich auf diese Teile zu konzentrieren, dies gestaltet es aus diesem Grund ziemlich schwierig."

"Neben der Bewertung der Upgrades haben wir ziemlich viele Tests durchgeführt, hauptsächlich an der Aerodynamik, den Bremsen sowie den Reifen. Wir haben ein paar interessante Ergebnisse erhalten, die wir heute Abend analysieren werden. Wir werden versuchen, den besten Kompromiss für morgen zu erzielen."

Fotoquelle: xpb.cc

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