Lewis Hamilton spürte keine Verbesserung mit den neuen Teilen

Formel 1 2009

— 08.05.2009

McLaren-Mercedes: Der große Schritt blieb aus

Neben den üblichen Arbeiten standen im silbernen Lager hauptsächlich Frontflügel und Unterboden im Mittelpunkt - das Fazit fiel gemischt aus

Auch McLaren-Mercedes brachte einige Neuerungen mit nach Spanien. Der Frontflügel wurde weiterentwickelt, vor allem aber war ein neuer Unterboden verfügbar, der den Doppeldeckerdiffusor auch an den MP4-24 brachte - wenn auch erst am Nachmittag. Die ersten Eindrücke aber waren nicht sonderlich positiv, Lewis Hamilton (13.) spürte kaum eine Verbesserung. Heikki Kovalainen (14.) konnte wegen eines Getriebeproblems nur wenig fahren.

"Wir sind noch weit weg, ich spürte keine Verbesserung", so Hamilton nüchtern. "Es wird schwierig werden, Q3 zu erreichen. Wir geben alles, aber leider funktionieren die Upgrades, die wir probiert haben, bei mir nicht. Das Auto fühlte sich nicht besser an. In den Kurven drei und neun verlieren wie viel Zeit, weil wir dort die Geschwindigkeit nicht so gut mitnehmen können wie andere Teams. Wir werden uns aber da durchkämpfen."

Abgesehen vom Getriebeärger war Kovalainen etwas glücklicher. "Wir hatten ein Getriebeproblem, ausgelöst durch ein Hydraulikproblem im ersten Training", so der Finne, der immerhin das zweite Training nur zum Teil verpasste. "Ich bin mit den Fortschritten zufrieden. Die neuen Teile scheinen zu funktionieren. Seit Bahrain haben wir das Paket verbessert, aber wir müssen bis morgen warten, um unsere Pace mit denen der anderen zu vergleichen."

"Wenn man mit einem großen Paket von Veränderungen zu einem Kurs kommt und nur wenig Zeit hat, diese zu bewerten, kommt es unweigerlich zu Erfolgen und Misserfolgen", so Teamchef Martin Whitmarsh. "Wir waren vor dem Wochenende realistisch und diszipliniert. Wir wussten, dass es eine Herausforderung wird, aber wir sammelten viele Daten. Das wird es ermöglichen, das Auto morgen besser zu machen. Sind wir dort, wo wir sein wollen? Nein. Glauben wir, dass Q3 möglich ist? Ja, das tun wir."

"Unsere Rundenzeiten im Rahmen der Rennsimulation am Nachmittag sahen besser aus als bei den Tests hier von vor zwei Monaten", so Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Das zeigt, dass wir in die richtige Richtung arbeiten. Negativ daran ist aber, dass wir noch nicht schnell genug für Podestplätze sind. Es wird sogar schwer, Q3 zu erreichen. KERS ist für unsere Rundenzeiten eine große Hilfe. Hoffentlich ist es das auch im Rennen am Sonntag, wenn nur vier der 20 Autos mit KERS fahren werden."

Fotoquelle: xpb.cc

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