Robert Kubica klagte auf seinem letzten Versuch über Untersteuern

Formel 1 2009

— 09.05.2009

BMW Sauber F1 Team: Unsichtbare Verbesserungen

Man konnte in der Qualifikation das verbesserte Aerodynamik-Paket nicht nutzen, um dadurch in der Startaufstellung weiter nach vorn zu kommen

Das neue Aerodynamik-Paket ist eine Verbesserung für den BMW Sauber F1.09, aber aus unterschiedlichen Gründen konnte keiner der beiden Fahrer im Qualifying das Beste daraus machen: Nick Heidfeld war nach einem Unfall am Vormittag nicht optimal vorbereitet. Er wurde 13. Robert Kubica schaffte es ins Top-10-Qualifying, konnte sich aber im letzten und entscheidenden Anlauf nicht mehr verbessern, weil dem Team ein Fehler bei der Reifenmontage unterlief. Der Pole qualifizierte sich als Zehnter für den Großen Preis von Spanien.

"Das Qualifying begann wirklich sehr gut für mich", so Kubica. "Ich habe zwei gute Runden in Q1 gehabt und eine sehr gute in Q2. Die Rundenzeit war sogar so gut, dass wir uns getraut haben, in der Box zu bleiben. Es hat tatsächlich auch so gereicht, um ins Top-10n-Qualifying zu kommen. Das zeigt ganz klar, dass wir das Auto verbessert haben."

"Aber dann hatte ich in Q3 gleich zu Beginn der letzten Runde unheimliches Untersteuern. Es war klar, dass etwas nicht stimmt, und ich bin zurück zur Box gefahren. Es ist enttäuschend, dass ich wegen dieses Problems unter den Möglichkeiten des Autos geblieben bin."

"Positiv ist, dass wir durch das neue Aerodynamik-Paket offensichtlich Fortschritte mit unserem Auto gemacht haben", meinte Heidfeld. "Umso ärgerlicher ist es, dass ich nicht das Maximum herausholen konnte. Nachdem ich heute im Freien Training in Kurve zwölf die Kontrolle über das Auto verloren hatte und in den Reifenstapeln gelandet war, konnte ich mich nicht mehr weiter auf das Qualifying vorbereiten. Vorhersagen für das Rennen sind schwierig, und Überholen ist nicht einfach in Barcelona, aber ich hoffe trotzdem auf Punkte."

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: "Die Performance des Autos hat heute den erhofften Aufwärtstrend gezeigt. Robert ist mit nur einem Versuch in Q2 unter die Top 10 gefahren. Dort allerdings ist dem Team im entscheidenden Versuch ein Fehler bei der Reifenmontage unterlaufen. Nick dagegen hat den Sprung in Q3 knapp verpasst. Dass er am Vormittag durch seinen Unfall wertvolle Zeit für die Abstimmung verloren hatte, hat mit dazu beigetragen."

"Das neue Aerodynamik-Paket hat uns definitiv einen Schritt nach vorn gebracht", so Chefingenieur Willy Rampf. "Wie viel dies genau im Vergleich zur Konkurrenz ist, werden wir noch auswerten. Bei Robert haben wir es im zweiten Durchgang des Qualifyings riskieren können, ihn nur ein Mal auf die Strecke zu schicken, um so einen Reifensatz zu sparen."

"Es hat trotzdem gereicht, um in Q3 vorzudringen. Dort musste er jedoch den entscheidenden Versuch mit neuen Reifen abbrechen, weil es bei der Reifenmontage eine Verwechslung gegeben hat. Nick hat den Einzug in Q3 leider knapp verfehlt. Im Rennen sollten wir in der Lage sein, in die Punkteränge vorzudringen."

Fotoquelle: xpb.cc

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