Feierabend: Für Kimi Räikkönen war heute schon nach 20 Minuten Schluss

Formel 1 2009

— 09.05.2009

Räikkönen out: Nächste peinliche Ferrari-Panne

Nach Felipe Massa in Malaysia schied heute in Spanien Kimi Räikkönen wegen einer peinlichen Fehlkalkulation von Ferrari im ersten Segment aus

Michael Schumacher scheint dem Ferrari-Team einfach kein Glück zu bringen: Nach dem peinlichen Aus von Felipe Massa im ersten Qualifying zum Grand Prix von Malaysia konnte heute in Spanien Kimi Räikkönen bereits nach 20 Minuten gemütlich auf ein Eis gehen - und zwar wieder wegen einer Fehlkalkulation der Crew!

Die ging nämlich davon aus, dass Räikkönens Zeit von 1:21.291 Minuten für den Einzug unter die besten 15 gut genug sein würde, aber dem war nicht so - am Ende fehlten 102 Tausendstelsekunden auf Jarno Trulli im Toyota. "Ich dachte, es würde reichen", gestand der enttäuschte Finne. "Vielleicht war es ein bisschen knapp kalkuliert, aber wir wollten keine Runden verschwenden. Es hat nicht gereicht. Ein dummer Fehler, denn das Auto wäre zu viel mehr in der Lage gewesen!"

Das bewies Felipe Massa mit seinem überraschenden vierten Platz. Doch Vorjahressieger Räikkönen, der seit fast 400 Tagen auf einen Grand-Prix-Triumph wartet, nahm die Mannschaft um seinen Renningenieur Andrea Stella in Schutz: "Ich wollte selbst nicht rausgehen. Ich wusste, dass die Runde nicht gut war, aber ich dachte, es würde reichen. Unterm Strich ist egal, wer schuld daran ist. Es war ein dummer Fehler und wir haben dafür bezahlt", so der 29-Jährige.

"Die Medien können die Schuld geben, wem sie wollen - das ist mir ganz egal. Es war ein Fehler und wir können ihn nicht rückgängig machen. Jetzt müssen wir halt morgen unser Bestes geben und versuchen, diesen Lapsus beim nächsten Rennen nicht zu wiederholen", sagte Räikkönen. "Es ist nicht leicht, in Barcelona jemanden zu überholen, also hängt alles vom Start und von den ersten paar Runden ab."

Vorteil Ferrari: Die Italiener sind neben McLaren-Mercedes das einzige Team, das dieses Wochenende mit dem Energierückgewinnungssystem KERS fährt. Das könnte den "Iceman" auf der langen Geraden bis zur ersten Rechtskurve an einigen Gegnern vorbeibringen - vorausgesetzt er hat freie Fahrt und muss nicht zurückstecken. Das Ziel ist ein recht ehrgeiziges: "Ich will noch in die Punkte", kündigte Räikkönen an.

Von den Neuerungen am F60 zeigte er sich angetan: "Das ist erst der erste Schritt - in den nächsten Rennen kommt noch mehr. Danach werden wir sicher aufholen. Wenn ich mir das heutige Ergebnis anschaue, dann sehe ich das Potenzial für ein besseres Abschneiden. Es geht in die richtige Richtung. Morgen wird es noch nicht reichen, aber ich denke, dass wir diese Saison noch um Siege und Podestplätze kämpfen werden", meinte Räikkönen.

Fotoquelle: xpb.cc

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