Timo Glock war um einen Tick schneller als Teamkollege Jarno Trulli

Formel 1 2009

— 09.05.2009

Zufriedene Gesichter bei Toyota

Vor allem, da es im Training für die Japaner nicht gut lief, ist man bei Toyota mit dem Abschneiden in der Qualifikation zum Großen Preis von Spanien zufrieden

Beide Toyota-Piloten schafften in der Qualifikation zum Großen Preis von Spanien in Barcelona den Sprung in die Top 10. Timo Glock war auf Position sechs 0,720 Sekunden langsamer als Jenson Button, Teamkollege Jarno Trulli fehlten auf Glock lediglich sieben Tausendstelsekunden. Damit reihte er sich auf dem siebten Rang ein.

"Ich bin ganz zufrieden, dass ich in den Top sechs starte, besonders da das Training nicht komplett nach Plan verlief", so Glock. "Im Training hatte ich etwas mit der Stabilität des Autos zu kämpfen, aber wir arbeiteten hart daran, dies zu verbessern, und der sechste Rang in der Qualifikation ist kein schlechtes Ergebnis, weswegen wir glücklich sind."

"Natürlich hatten wir gehofft, etwas näher an der Spitze dran zu sein, aber andere Teams haben dieses Wochenende einen Schritt nach vorn gemacht, und der Wettbewerb ist wirklich nah dran."

"Ich habe in dieser Saison bisher in allen Rennen Punkte geholt, und da ich nun aus der dritten Reihe starte, habe ich eine gute Chance, diesen Lauf fortzusetzen. Es wird nicht einfach werden, auf dem Podium ins Ziel zu kommen, aber natürlich werde ich so viel Druck wie möglich machen. Lasst uns schauen, was morgen im Rennen passiert."

"Für mich war dies heute eine interessante und harte Qualifying-Einheit", so Trulli. "Besonders war dies im ersten und im zweiten Qualifying-Teil der Fall, als ich mit wenig Benzin an Bord zu kämpfen hatte. Aber wir schafften es in den dritten Qualifying-Durchgang, was die Hauptsache ist. Im dritten Qualifying-Teil war die Haftung mit mehr Benzin an Bord viel besser, und das Auto reagierte gut, so dass ich in der Lage war, viel Druck zu machen."

"Am Ende der Einheit schaffte ich es, eine sehr gute Runde zu fahren, ich bin aus diesem Grund mit meiner Leistung zufrieden. Ich denke, dass der siebte Rang in der Startaufstellung ziemlich gut ist, bedenkt man die Benzinmenge, die ich an Bord habe. Ich glaube, dass meine Strategie gut ist. Das heutige Ergebnis war also positiv, und ich bin optimistisch, dass ich im Rennen ein gutes Ergebnis erzielen kann."

"Alles in allem war unsere Qualifying-Leistung gut", so Chefingenieur Pascal Vasselon. "Wir sind ganz zufrieden darüber, dass wir beide Autos in den Top acht haben. Es war für uns ein Wochenende voller Arbeit, denn wir hatten einige neue Aerodynamik-Teile im Training zu bewerten und spulten in Vorbereitung auf das Rennen eine Menge Runden ab."

"Vor dem Qualifying sahen die Ergebnisse im Training für uns nicht fantastisch aus, aber wir haben gut gearbeitet, um wieder konkurrenzfähig zu sein, als es darauf ankam. In Bezug auf die Strecke und die Charakteristik der Reifen befinden wir uns in einer Situation, die ganz klar ein Fenster für zwei oder drei Boxenstopps eröffnet. Das Rennen wird also sehr interessant werden, und wir werden womöglich einige verschiedene Strategien sehen. Wir glauben, dass wir gut in Form sind, ich fühle mich also positiv."

Fotoquelle: xpb.cc

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