Mark Webber sagt über Sebastian Vettel: "Der stärkste Kollege, den ich je hatte"

Formel 1 2009

— 10.05.2009

Vettel nagt an Webbers Selbstvertrauen

Mark Webber kann derzeit versuchen, was er will, aber Sebastian Vettel ist meist um einen Tick schneller unterwegs als er

Einst galt Mark Webber als absoluter Superqualifyer der Formel 1, als er den unterlegenen Jaguar fallweise sogar in die ersten beiden Startreihen stellte. Doch diese Zeiten sind vorbei, denn der zweifellos talentierte Australier scheint in Sebastian Vettel seinen Meister gefunden zu haben. Von den bisherigen fünf Qualifyings konnte Webber noch kein einziges für sich entscheiden.

Gestern in Barcelona waren die Red-Bull-Piloten auf den Plätzen zwei und fünf durch 0,389 Sekunden getrennt, obwohl ihre Autos laut FIA-Angaben genau gleich schwer sind: "Ich wäre gerne ein bisschen weiter vorne, denn Sebastian ist auch ein bisschen schwerer als ich. Seine Runde war phänomenal", erklärte Webber. Daraus schließen wir: Webber ist mit dem Gewicht weniger ans Limit gegangen und wird heute eine Runde vor seinem Teamkollegen an die Box kommen.

Für das heutige Rennen wähnt sich der Fünfte der Startaufstellung "gut in Form", auch wenn Felipe Massa vor ihm sogar noch schwerer ist. Aber der eigentliche Gegner muss ohnehin Vettel heißen. An dem Deutschen droht Webber ein wenig zu zerbrechen: "Er ist unglaublich schnell, wir treiben uns gegenseitig an. Im Moment fährt er auf sehr hohem Niveau, aber ich bin nicht weit weg. Ich glaube, wir haben dazu beigetragen, dass das Auto im Moment so stark ist. Es ist eine gute Partnerschaft."

Lob verteilte der Routinier auch an Renault: "Sie geben uns sehr gute Motoren. Im Vergleich zum Renault-Team stehen wir sehr gut da, weil wir von vorne bis hinten ein sehr starkes Paket haben. Alle reden immer nur von Red Bull, Red Bull, Red Bull, weil wir einen guten Job gemacht haben, aber die Leute vergessen auf den Motor. Es ist nicht selbstverständlich, den gleichen Motor wie das Werksteam zu bekommen, aber bei uns ist das der Fall", so Webber.

Übrigens geht er davon aus, dass der Sprung zwischen Manama und Barcelona ein größerer war als zwischen Barcelona und Monte Carlo, obwohl im Fürstentum der neue Doppeldiffusor erwartet wird: "Das Update hier ist größer als das für Monaco. Der Doppeldiffusor bringt nicht einfach als Einzelteil eine halbe Sekunde. Man muss das im Paket betrachten", erklärt Webber und verweist auf viele Detailänderungen am RB5.

Fotoquelle: xpb.cc

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